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Der go-eCharger Gemini ist die Wallbox für Bastler, Tüftler und Smart-Home-Enthusiasten. Während andere Hersteller auf geschlossene Ökosysteme setzen, bietet go-e eine vollständig offene API mit HTTP- und MQTT-Schnittstelle, das Paradies für Home-Assistant-Nutzer und DIY-Automatisierer. Die fest installierte Variante Gemini (ab ca. 569 €) und die mobile Variante Gemini flex (ab ca. 539 €) teilen sich die gleiche Technik bei unterschiedlicher Montage. Beide laden mit bis zu 11 kW oder 22 kW dreiphasig. Einen Vergleich aller Wallboxen finden Sie im Wallbox-Vergleich 2026.
- Ladeleistung: 11 kW oder 22 kW (3-phasig)
- Offene API: HTTP + MQTT, perfekt für Home Assistant und DIY
- PV-Überschussladen über App, API oder evcc
- LED-Ring: Statusanzeige mit konfigurierbaren Farben
- Gemini flex: Mobile Variante mit CEE-Stecker für Mieter
- Ab ca. 539 € (flex) / 569 € (Gemini fest)
Technische Daten: go-eCharger Gemini und Gemini flex
| Spezifikation | Gemini (fest) | Gemini flex (mobil) |
|---|---|---|
| Ladeleistung | 11 kW oder 22 kW (3-phasig) | 11 kW oder 22 kW (3-phasig) |
| Ladestrom | 16 A (11 kW) / 32 A (22 kW) | 16 A (11 kW) / 32 A (22 kW) |
| Anschluss | Typ 2, integriertes Kabel (ab 5 m) | Typ 2, integriertes Kabel + CEE-Stecker |
| Montage | Fest (Wandmontage) | Mobil (CEE-Steckdose, tragbar) |
| Konnektivität | WiFi + Bluetooth | WiFi + Bluetooth |
| App | go-e App (iOS/Android) | go-e App (iOS/Android) |
| API | HTTP + MQTT (vollständig dokumentiert) | HTTP + MQTT (vollständig dokumentiert) |
| Lastmanagement | Ja (über go-e Controller oder API) | Ja (über go-e Controller oder API) |
| PV-Überschussladen | Ja (App/API/MQTT/evcc) | Ja (App/API/MQTT/evcc) |
| RFID | Optional (über App konfigurierbar) | Optional |
| MID-Zähler | Optional (je nach Variante) | Optional |
| Schutzart | IP54 (geschützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Außenmontage möglich) | IP54 |
| LED-Ring | Ja (farblich konfigurierbar) | Ja |
| Integrierter FI Typ A | Ja (DC 6 mA) | Ja (DC 6 mA) |
| Herkunft | Österreich | Österreich |
| Preis (ca.) | ab 569 € (11 kW) | ab 539 € (11 kW) |
Die offene API: Warum der go-eCharger bei Smart-Home-Nutzern so beliebt ist
Das Alleinstellungsmerkmal des go-eCharger ist seine vollständig dokumentierte, offene API. Über HTTP-Requests und MQTT lassen sich sämtliche Parameter der Wallbox lesen und steuern. Ladestrom, Phasen, Zugangskontrolle, Energiezähler, LED-Farben und mehr.
Für Home-Assistant-Nutzer bedeutet das: direkte Integration ohne Cloud-Umweg. Sie können Automationen bauen wie „Lade mit PV-Überschuss, aber stoppe um 22 Uhr“ oder „Sende eine Benachrichtigung, wenn das Auto voll ist“, alles lokal, ohne Drittanbieter-Server.
Die MQTT-Schnittstelle eignet sich besonders für komplexe Energiemanagement-Setups. In Kombination mit evcc wird der go-eCharger zu einer vollwertigen PV-Überschuss-Ladestation mit Preisoptimierung und Lastmanagement.
Die Community rund um den go-eCharger ist im DACH-Raum eine der aktivsten: Foren, GitHub-Repositories und Home-Assistant-Integrationen werden kontinuierlich gepflegt.
Gemini flex: Die mobile Wallbox für Mieter und Pendler
Die Gemini flex ist die mobile Variante mit CEE-Stecker statt Festanschluss. Sie wird einfach in eine vorhandene CEE-Steckdose (rot, 16 A oder 32 A) eingesteckt, ideal für Mieter, die keine fest installierte Wallbox montieren dürfen oder wollen. Wichtig: Auch mobile Wallboxen müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden, und die CEE-Steckdose muss fachgerecht installiert und abgesichert sein.
Technisch ist die flex-Variante identisch mit dem fest montierten Gemini: gleiche Ladeleistung, gleiche App, gleiche API. Der Unterschied liegt ausschließlich in der Anschlussart. Pendler können die Gemini flex zwischen Arbeitsplatz und Zuhause mitnehmen, sofern an beiden Standorten eine CEE-Steckdose vorhanden ist.
Mehr zu mobilen Ladelösungen finden Sie in unserem Ratgeber Mobile Wallbox. Laden ohne Festinstallation.
Installation: Gemini fest vs. Gemini flex
Die Installation einer fest montierten Wallbox muss durch einen Elektrofachbetrieb erfolgen. Das ist keine Empfehlung, sondern gesetzliche Pflicht nach VDE 0100-722 und TAB des Netzbetreibers. Zusätzlich muss jede Wallbox beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden, bei Ladeleistungen über 11 kW ist eine Genehmigung erforderlich. Mehr dazu in unserem Wallbox-Installations-Ratgeber.
Die Gemini flex nutzt eine vorhandene CEE-Steckdose. Falls diese bereits vorhanden und korrekt abgesichert ist, entfällt die Festinstallation. Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist dennoch erforderlich. Lassen Sie die CEE-Steckdose und deren Absicherung von einem Elektrofachbetrieb prüfen, bevor Sie die Wallbox in Betrieb nehmen.
PV-Überschussladen: Drei Wege zum Ziel
Der go-eCharger bietet drei Wege zum PV-Überschussladen:
- go-e App: Einfachste Variante, die App steuert die Ladeleistung basierend auf einem optionalen go-e Controller, der den Hausverbrauch misst.
- HTTP-API / MQTT: Für Home-Assistant-Nutzer, die eigene Automationen bauen. Volle Kontrolle über Ladestrom und Phasen, basierend auf beliebigen Datenquellen.
- evcc: Die komfortabelste Lösung. evcc übernimmt die komplette Steuerung inkl. Strompreisoptimierung, Phasenumschaltung (wo unterstützt) und Multi-Wallbox-Management.
Wie bei den meisten Wallboxen ohne automatische Phasenumschaltung benötigt der go-eCharger bei dreiphasigem Betrieb mindestens ca. 4,1 kW PV-Überschuss. Über evcc lässt sich bei manchen Konfigurationen eine softwaregesteuerte Phasenumschaltung realisieren, die das Laden bereits ab ca. 1,4 kW ermöglicht.
go-eCharger Gemini vs. Wallbox Pulsar Plus vs. openWB series 2: App, API oder Open Source
| Kriterium | go-e Gemini | Pulsar Plus | openWB series 2 |
|---|---|---|---|
| Ladeleistung | bis 22 kW | bis 22 kW | bis 22 kW |
| Steuerung | App + offene API | MyWallbox App | Webinterface (Open Source) |
| API | HTTP + MQTT (offen) | API vorhanden | Vollständig offen (MQTT) |
| PV-Überschuss | Ja (App/API/evcc) | Ja (App/API) | Ja (integriert, beste Lösung) |
| Phasenumschaltung | Nein (nur über evcc) | Nein | Ja (automatisch) |
| Community | Sehr aktiv (DACH) | Groß (international) | Aktiv (Open Source) |
| Mobile Variante | Ja (Gemini flex) | Nein | Nein |
| Preis (11 kW) | ca. 569 € | ca. 549 € | ab 1.235 € (standard+) |
Empfehlung:
- Sie sind Smart-Home-Enthusiast und wollen maximale Integrationstiefe: → go-eCharger Gemini. Offene API, MQTT, Home-Assistant-kompatibel, und das zu einem fairen Preis.
- Sie wollen eine unkomplizierte App-Wallbox ohne Basteln: → Wallbox Pulsar Plus. Saubere App, einfache Einrichtung, breite Community.
- PV-Überschuss ist Ihre oberste Priorität und Budget ist zweitrangig: → openWB series 2. Beste PV-Integration am Markt mit automatischer Phasenumschaltung und breitester Wechselrichter-Kompatibilität.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist der Unterschied zwischen go-eCharger Gemini und Gemini flex?
Der Gemini wird fest an der Wand montiert (Festanschluss durch Elektriker). Der Gemini flex hat einen CEE-Stecker und wird in eine vorhandene CEE-Steckdose eingesteckt, ideal für Mieter und mobile Nutzung. Technisch (Ladeleistung, App, API) sind beide identisch.
Funktioniert der go-eCharger mit Home Assistant?
Ja, hervorragend. Über die offene HTTP- und MQTT-API lässt sich der go-eCharger direkt in Home Assistant einbinden. Es gibt eine offizielle Integration und zahlreiche Community-Lösungen. Alle Ladeparameter sind lokal steuerbar, ohne Cloud-Umweg.
Brauche ich einen Elektriker für die Installation?
Für den fest montierten Gemini: Ja, zwingend (VDE 0100-722). Für den Gemini flex: Die CEE-Steckdose muss fachgerecht installiert und abgesichert sein. Falls sie bereits vorhanden ist, können Sie die Wallbox selbst einstecken. Lassen Sie die Steckdose im Zweifelsfall von einem Elektriker prüfen. Details: Installations-Ratgeber.
Kann der go-eCharger PV-Überschuss laden?
Ja, über drei Wege: die go-e App (mit go-e Controller), die offene API (für eigene Automationen in Home Assistant) oder über evcc (komfortabelste Lösung mit Preisoptimierung). Beachten Sie die Mindestladeleistung von ca. 4,1 kW bei dreiphasigem Betrieb.
Fazit der go-eCharger Gemini Bewertung: Die Wallbox für Technik-Begeisterte
Der go-eCharger Gemini ist die erste Wahl für Smart-Home-Enthusiasten, Home-Assistant-Nutzer und alle, die ihre Wallbox in eigene Automationen einbinden wollen. Die offene API (HTTP + MQTT) ist im Wallbox-Markt nahezu konkurrenzlos, nur die openWB series 2 bietet eine vergleichbare Integrationstiefe, allerdings zu einem deutlich höheren Preis.
Die Gemini flex erweitert den Einsatzbereich auf Mieter und Pendler: CEE-Stecker einstecken, App einrichten, laden. Keine Wandmontage, kein Elektriker für die Wallbox selbst (nur für die CEE-Steckdose).
Die Einschränkungen: Keine automatische Phasenumschaltung (relevant für PV-Optimierer mit niedrigem Überschuss) und kein 4G (bei schlechtem WLAN-Empfang ein Nachteil gegenüber der Easee). Für die meisten Anwendungsfälle überwiegen jedoch die Stärken, besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis bei gleichzeitig offener Architektur.
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Alle Wallboxen im Überblick, aktuelle Tests und den interaktiven Wallbox-Finder finden Sie in unserem Wallbox-Ratgeber 2026.