evcc einrichten: Komplette Anleitung für PV-Überschussladen (2026)

Marco A.11 Min. Lesezeit

evcc (electric vehicle charge controller) ist eine quelloffene Software, die Ihre Wallbox automatisch mit PV-Überschuss steuert. Statt teuren Strom aus dem Netz zu ziehen, lädt Ihr E-Auto nur dann, wenn Ihre Solaranlage mehr produziert als Ihr Haushalt verbraucht. Die Software unterstützt über 240 Wechselrichter-Hersteller, mehr als 80 Wallbox-Modelle und läuft auf einem Raspberry Pi für unter 100 Euro. In diesem Guide richten Sie evcc Schritt für Schritt ein — ohne IT-Studium, mit einer persönlichen Anleitung für genau Ihre Hardware.

Interaktiver Einrichtungsguide: Ihre persönliche evcc-Anleitung

Wählen Sie Ihren Wechselrichter, Ihre Wallbox und die gewünschte Plattform — der Guide generiert eine maßgeschneiderte Schritt-für-Schritt-Anleitung mit den exakten Einstellungen für Ihr Setup. Inklusive YAML-Konfiguration, Netzwerk-Checkliste und herstellerspezifischen Hinweisen.

Der Guide basiert auf der offiziellen evcc-Dokumentation (docs.evcc.io) und Community-Erfahrungswerten. Stand: April 2026, evcc v0.304+. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was ist evcc — und warum lohnt sich die Einrichtung?

evcc ist eine kostenlose, quelloffene Software für intelligentes PV-Überschussladen. Sie läuft lokal auf einem kleinen Rechner (typischerweise einem Raspberry Pi) in Ihrem Heimnetz und steuert Ihre Wallbox so, dass Ihr E-Auto bevorzugt mit eigenem Solarstrom geladen wird. Im Gegensatz zu Cloud-Lösungen wie clever-PV (ab 5 EUR/Monat) benötigt evcc keine Internetverbindung für die Grundfunktion — alle Ladedaten bleiben auf Ihrem Gerät.

Was evcc konkret leistet: Die Software misst über Ihren Wechselrichter die aktuelle PV-Leistung und den Netzbezug. Sobald genügend Überschuss vorhanden ist (mindestens 1,4 kW bei einphasigem Laden), startet evcc automatisch die Ladung Ihres E-Autos. Bei Wolkendurchzug wird die Ladeleistung stufenweise reduziert oder pausiert. Mit PV-Überschussladen sinken die effektiven Ladekosten auf ca. 8–11 Cent/kWh — gegenüber 30–40 Cent/kWh aus dem Netz bei einem Standard-Stromtarif.

evcc vs. openWB vs. clever-PV: Was passt zu wem?

KriteriumevccopenWBclever-PV
TypSoftware (Open Source)Hardware + Software (Open Source)Cloud-Dienst (kommerziell)
Läuft aufRaspberry Pi, Docker, LinuxEigene Wallbox-HardwareCloud (kein eigener Server nötig)
Wallbox-Kompatibilität80+ Modelle (jede Marke)Nur openWB-HardwareBegrenzt (Modbus, HTTP)
Wechselrichter240+ HerstellerViele (über Software)Eingeschränkt
KostenHardware ab 80 EUR + opt. 4 USD/Monatab 1.200 EUR (Wallbox inkl.)ab 5 EUR/Monat
Internet nötig?Nein (Ausnahme: Easee, Fahrzeug-APIs)NeinJa (Cloud-Pflicht)
Ideal fürBestehende Wallbox + PV nachrüstenNeuinstallation (Wallbox + Steuerung)Einfachste Lösung ohne Hardware

evcc ist die beste Wahl, wenn Sie bereits eine Wallbox besitzen oder eine bestimmte Wallbox kaufen möchten und die Steuerung unabhängig vom Hersteller nachrüsten wollen. Wenn Sie noch keine Wallbox haben und eine All-in-One-Lösung bevorzugen, ist openWB eine Alternative — allerdings sind Sie dann an die openWB-Hardware gebunden.

Was kostet evcc? Hardware, Software und laufende Kosten

evcc selbst ist kostenlos. Kosten entstehen für die Hardware, auf der die Software läuft, und optional für ein Sponsor-Token, das bestimmte Wallbox-Integrationen freischaltet.

KomponenteKostenPflicht?
Raspberry Pi 4 (2 GB)45–55 EURJa (oder Docker auf vorhandener Hardware)
Gehäuse + Netzteil + Kühlung15–25 EURJa
SD-Karte (16 GB, Class 10)8–12 EURJa
USB-SSD (empfohlen statt SD-Karte)25–35 EUROptional (erhöhte Lebensdauer)
Ethernet-Kabel5–10 EUREmpfohlen
Sponsor-Token (monatlich)4 USD/MonatFür kommerzielle Wallboxen
Sponsor-Token (einmalig)150 USDFür kommerzielle Wallboxen
Smartmeter (falls nicht vorhanden)100–200 EURFalls kein Grid-Meter im WR

Gesamtkosten Einsteiger-Setup: Ein typisches Setup mit Raspberry Pi 4, SD-Karte und monatlichem Sponsor-Token kostet ca. 80 EUR einmalig plus 4 USD/Monat. Für die Einmalzahlung des Sponsor-Tokens liegen die Gesamtkosten bei ca. 230 EUR — ohne laufende Kosten. Das Sponsor-Token ist dabei kein Abo, sondern unterstützt ein unabhängiges Open-Source-Projekt, das von einer aktiven Community ehrenamtlich entwickelt wird.

Kein Sponsor-Token nötig für: Open-Hardware-Wallboxen (openWB, OpenEVSE), Smart Switches (Shelly, Tasmota, Fritz), alle Wechselrichter- und Zähler-Integrationen, sowie die Kern-Ladefunktionen (PV-Modus, Min+PV, Schnell).

Voraussetzungen: Was brauchen Sie für evcc?

Hardware-Checkliste

  • PV-Anlage mit Wechselrichter — Fronius, SMA, Huawei, Kostal, SolarEdge oder einer von 240+ unterstützten Herstellern
  • Wallbox mit Schnittstelle — go-eCharger, KEBA, openWB, Easee, Heidelberg, ABL oder eine von 80+ unterstützten Modellen
  • Grid-Meter / Smartmeter — Misst den Netzbezug am Hausanschluss. Oft im Wechselrichter integriert (Fronius Smart Meter, SMA Home Manager, Huawei Smart Dongle). Falls nicht vorhanden: Shelly 3EM (ca. 100 EUR) als Nachrüstlösung
  • Raspberry Pi 4 oder 5 — Mindestens 1 GB RAM, empfohlen 2 GB. Alternativ: Docker auf NAS/Server oder Linux-Rechner. Pi Zero und Pi 1 sind nicht geeignet
  • Netzwerkverbindung — Alle Geräte im selben LAN. Ethernet empfohlen, WLAN funktioniert, ist aber weniger zuverlässig

Kompatible Wallboxen: Welche funktioniert mit evcc?

Die folgende Tabelle zeigt die gängigsten Wallboxen in Deutschland und ihre evcc-Kompatibilität. Entscheidend für PV-Überschussladen: Unterstützt die Wallbox Phasenumschaltung (1p/3p)? In der DACH-Region mit häufiger Bewölkung ist das kein Luxus, sondern essentiell — ohne Phasenumschaltung brauchen Sie mindestens 4,1 kW PV-Überschuss, mit Phasenumschaltung genügen 1,4 kW.

WallboxProtokollPhasenumschaltungSponsor nötigSteuerung
go-eCharger Gemini (flex)HTTP API v2Nein (extern möglich)JaLokal
openWB 2.0 / ProMQTTJa (Hardware)NeinLokal
KEBA P30 X-SerieModbus TCPJa (Hardware)JaLokal
KEBA P40Modbus TCPJa (Hardware)JaLokal
Easee Home / ChargeCloud APINeinJaCloud (Internet nötig)
Heidelberg Energy ControlModbus RTU (RS485)NeinJaLokal (Adapter nötig)
ABL eMH2/3 (OCPP)OCPP 1.6JNeinJaLokal
Fronius WattpilotHTTP APINeinJaLokal

Empfehlung für Neukäufer: Wenn Sie noch keine Wallbox besitzen und PV-Überschussladen mit evcc planen, achten Sie auf Hardware-Phasenumschaltung und eine lokale Schnittstelle. Die KEBA P30 X-Serie und openWB 2.0 bieten beides. Die go-eCharger-Serie ist wegen ihrer einfachen HTTP-API die am häufigsten mit evcc eingesetzte Wallbox. Die vollständige Kompatibilitätsliste finden Sie auf docs.evcc.io/docs/devices/chargers.

Kompatible Wechselrichter: Fronius, SMA, Huawei und mehr

HerstellerModelleProtokollPortBesonderheit
FroniusPrimo, Symo, GEN24 PlusModbus TCP (SunSpec)502Modbus ab Firmware 1.34.x unter neuem Menüpfad
SMASunny Boy, Sunny TripowerModbus TCP / Speedwire502 / UDP 9522Modbus-ID 126 (nicht 1); Tripower X: eigenes Template
HuaweiSUN2000 (kTL-M0–M5)Modbus TCP via Smart Dongle502Dongle-FW SPC127+ nötig; nur 1 Client (SDongleA-03)
KostalPLENTICORE, PIKO IQ/MPModbus TCP (SunSpec)1502Port 1502 statt 502
SolarEdgeSE-SerieModbus TCP (SunSpec)502Konfiguration über SetApp
WeitereGoodwe, Growatt, Enphase, RCT, E3DC, Sungrow, …SunSpec / HTTP / Modbusvariiert240+ Hersteller in der evcc-Datenbank

Alle SunSpec-kompatiblen Wechselrichter funktionieren mit dem generischen sunspec-inverter-Template in evcc — auch wenn der Hersteller nicht explizit gelistet ist. Die Voraussetzung: Modbus TCP muss im Wechselrichter aktiviert sein. Das ist bei den meisten Herstellern ab Werk deaktiviert und muss manuell eingeschaltet werden.

evcc installieren: Drei Wege im Vergleich

Die Installation hängt davon ab, welche Hardware Sie verwenden möchten. Für Einsteiger empfehlen wir den Raspberry Pi mit fertigem Image — die Software läuft in unter 10 Minuten.

MethodeSchwierigkeitZeitaufwandGeeignet für
Raspberry Pi ImageEinfach10–15 Min.Einsteiger ohne Linux-Kenntnisse
DockerMittel15–30 Min.NAS-Besitzer (Synology, QNAP, Unraid)
Debian/Ubuntu (APT)Fortgeschritten15–20 Min.Linux-erfahrene Nutzer mit bestehendem Server

Raspberry Pi Image (empfohlen): Laden Sie das aktuelle Image von der evcc GitHub-Seite herunter, flashen Sie es mit dem Raspberry Pi Imager auf eine SD-Karte (mindestens 16 GB), stecken Sie die Karte in den Pi und schließen Sie Strom und Ethernet an. Nach ca. 2 Minuten ist evcc unter http://evcc.local:7070 erreichbar. Der interaktive Guide oben generiert die exakten Schritte für Ihre Konfiguration.

Praxis-Tipp: SD-Karten verschleißen bei Dauerbetrieb nach 1–2 Jahren. Die evcc-Community empfiehlt für den Langzeitbetrieb eine USB-SSD (ab ca. 25 EUR) statt der SD-Karte. Seit 2026 können Sie evcc komplett über die Browser-Oberfläche konfigurieren — YAML-Dateien bearbeiten ist nicht mehr nötig.

Die drei Lademodi: PV, Min+PV und Schnell

evcc bietet drei Lademodi, die Sie jederzeit in der Weboberfläche umschalten können. Die Wahl des Modus hängt von Ihrer Situation ab — nicht jeder Modus passt zu jeder Wetterlage und jedem Fahrzeug.

ModusSo funktioniert erWann sinnvollNetzbezug
PV (Solar)Lädt nur bei PV-Überschuss. Pausiert bei Wolken. Maximiert die Eigenverbrauchsquote.Sonnige Tage, Fahrzeug steht laenger (Homeoffice, Wochenende)Keiner (0 Cent/kWh effektiv)
Min+PVLädt immer mit Mindestleistung (1,4 kW). Skaliert bei Sonne hoch. Pausiert nie.Wechselhaftes Wetter, Fahrzeug wird abends gebrauchtMinimal (6A Grundlast)
SchnellVolle Wallbox-Leistung, ignoriert PV komplett.Dringender Ladebedarf, Abreise in KürzeVoll (Netzstrompreis)

Praxis-Szenario: Bei einer 10-kWp-Anlage mit Südausrichtung haben Sie an einem bewölkten Apriltag oft nur 1–3 kW Überschuss. Im PV-Modus mit 3-phasiger Wallbox (Minimum 4,1 kW) würde die Ladung nie starten. Mit Phasenumschaltung (Minimum 1,4 kW) oder im Min+PV-Modus laden Sie trotzdem. Fazit: Phasenumschaltung ist in der DACH-Region kein Komfort-Feature, sondern entscheidend für zuverlässiges Solarladen.

Dynamische Stromtarife: evcc lädt auch ohne Sonne günstig

Neben PV-Überschussladen unterstützt evcc auch dynamische Stromtarife von Tibber, Ostrom und aWATTar. Damit verschiebt evcc die Ladung automatisch in die günstigsten Stunden der Nacht — ideal, wenn tagsüber nicht genug Sonne scheint. Die Kombination aus PV-Überschussladen am Tag und günstigen Börsenstrompreisen in der Nacht minimiert Ihre Ladekosten über das ganze Jahr. Die Konfiguration erfolgt in der evcc-Weboberfläche unter Konfiguration → Tarife.

Häufige Fehler bei der evcc-Einrichtung — und wie Sie sie vermeiden

  1. Dynamische IP-Adressen: Nach einem Router-Neustart bekommen Wechselrichter, Wallbox oder Pi eine neue IP-Adresse — evcc verliert die Verbindung. Lösung: DHCP-Reservierung (feste IP) im Router für alle Geräte.
  2. Modbus TCP nicht aktiviert: Die meisten Wechselrichter (Fronius, SMA, Huawei, Kostal) liefern Modbus TCP ab Werk deaktiviert. Aktivierung in der Wechselrichter-Weboberfläche oder App erforderlich.
  3. Fahrzeug-Sperrzustand: BMW i4/iX, VW ID.-Modelle und andere Fahrzeuge gehen in einen Sperrzustand, wenn die Wallbox die Ladung innerhalb kurzer Zeit mehrfach unterbricht. Lösung: Enable-Delay mindestens 1 Minute, Disable-Delay mindestens 10 Minuten in evcc konfigurieren.
  4. SMA: Falsche Modbus-ID: SMA verwendet standardmäßig die Modbus-ID 126 — nicht 1 wie die meisten anderen Hersteller. Häufigstes Konfigurationsproblem bei SMA-Setups.
  5. Huawei: Nur ein Modbus-Client: Der SDongleA-03 erlaubt nur eine gleichzeitige Modbus-TCP-Verbindung. Wenn Home Assistant ebenfalls zugreift: Modbus-Proxy in evcc konfigurieren. Der neuere SDongleA-05 (ab 2026) unterstützt zwei Verbindungen.
  6. Docker: Bridge-Modus statt Host: Im Docker-Bridge-Netzwerk funktionieren UDP-Discovery (SMA Speedwire) und direkte Modbus-Verbindungen nicht. Lösung: --network host verwenden.

Sicherheitshinweise: Was Sie bei der Wallbox-Installation beachten müssen

Die Software-Konfiguration von evcc können Sie selbst vornehmen — dafür brauchen Sie keinen Elektriker. Die Montage und der elektrische Anschluss der Wallbox hingegen müssen von einem konzessionierten Elektroinstallationsbetrieb (Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000-10) gemäß VDE 0100-722 und den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) Ihres Netzbetreibers durchgeführt werden. Die TAB variieren je nach Netzbetreiber — prüfen Sie die Anforderungen vor der Anmeldung.

Anmeldung und Genehmigung: Wallboxen bis einschließlich 11 kW sind beim Netzbetreiber meldepflichtig. Wallboxen ab 12 kW (also 22-kW-Modelle) sind darüber hinaus genehmigungspflichtig. Für den Fehlerstromschutz ist in der Zuleitung ein RCD Typ A-EV (nach IEC 62955) oder Typ B erforderlich, sofern die Wallbox nur einen integrierten Typ-A-RCD hat.

Preishinweis: Alle Preisangaben inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten. Preise können vom Anbieter zwischenzeitlich geändert worden sein. Maßgeblich ist der Preis beim jeweiligen Anbieter zum Zeitpunkt des Kaufs. Stand der Angaben: April 2026.

Weiterführende Tools und Ratgeber

Häufige Fragen zu evcc

Was kostet evcc?
evcc ist als Software kostenlos. Die Hardware (Raspberry Pi 4 + Zubehör) kostet ca. 80–120 EUR. Für die Integration kommerzieller Wallboxen (go-eCharger, KEBA, Easee u.a.) wird ein Sponsor-Token benötigt: 4 USD/Monat oder einmalig 150 USD. Open-Hardware-Wallboxen (openWB, OpenEVSE) funktionieren ohne Token. Gesamtkosten für ein typisches Setup: 80–250 EUR.
Welchen Raspberry Pi brauche ich für evcc?
Empfohlen wird ein Raspberry Pi 4 oder Pi 5 mit mindestens 1 GB RAM. Ein Pi 3B+ funktioniert als Minimum, ist aber merklich langsamer. Pi Zero und Pi 1 sind nicht geeignet. Der Stromverbrauch liegt bei 2–5 Watt im Dauerbetrieb. Für den Langzeitbetrieb empfiehlt die Community eine USB-SSD statt der SD-Karte, da SD-Karten bei Dauerbetrieb nach 1–2 Jahren verschleißen.
Funktioniert evcc auch ohne PV-Anlage?
Ja. Auch ohne PV-Anlage kann evcc nützlich sein — zum Beispiel für die Integration dynamischer Stromtarife (Tibber, Ostrom, aWATTar). evcc verschiebt die Ladung automatisch in die günstigsten Stunden. Außerdem bietet evcc eine zentrale Übersicht über den Ladezustand und die Ladehistorie Ihres Fahrzeugs.
Muss ich YAML-Dateien bearbeiten?
Seit Anfang 2026 nicht mehr. evcc bietet eine vollständige Browser-basierte Konfigurationsoberfläche unter Port 7070. Wechselrichter, Wallbox, Fahrzeuge und Tarife können über die Weboberfläche eingerichtet werden — ohne eine einzige Zeile YAML. Die YAML-Konfiguration steht weiterhin für fortgeschrittene Nutzer zur Verfügung und wird in unserem Guide als Referenz gezeigt.
Wie viel PV-Überschuss brauche ich zum Laden?
Mindestens 1,4 kW (6 Ampere x 230 Volt) bei einphasigem Laden oder 4,1 kW bei dreiphasigem Laden — das ist die physikalische Untergrenze nach IEC 61851. Wallboxen mit Phasenumschaltung (z. B. KEBA P30 X, openWB) senken die Schwelle automatisch auf 1,4 kW, indem sie bei wenig Überschuss auf einphasiges Laden umschalten. In der DACH-Region mit häufiger Bewölkung ist Phasenumschaltung für zuverlässiges PV-Laden essentiell.
Kann ich evcc parallel zu Home Assistant nutzen?
Ja. evcc lässt sich als Home-Assistant-Add-on installieren oder als eigenständiger Dienst parallel betreiben. Bei Huawei-Wechselrichtern mit SDongleA-03 (nur eine Modbus-Verbindung) müssen Sie einen Modbus-Proxy einrichten, damit beide Systeme auf die Daten zugreifen können. Der neuere SDongleA-05 unterstützt zwei gleichzeitige Verbindungen.

Alle Angaben basieren auf der evcc-Dokumentation (docs.evcc.io, Stand April 2026) und Erfahrungswerten der Community. evcc wird unter der MIT-Lizenz als Open-Source-Software entwickelt. elektronik-zeit.de steht in keiner geschäftlichen Verbindung zum evcc-Projekt.

Alle Wallboxen im Überblick, aktuelle Tests und den interaktiven Wallbox-Finder finden Sie in unserem Wallbox-Ratgeber 2026.

Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten. Stand: 19.04.2026. Aktuelle Preise können abweichen.
Diese Berechnung dient der unverbindlichen Orientierung. Tatsächliche Werte können abweichen. Keine Haftung für die Richtigkeit.
Autor

Marco A.

Technik-Redakteur bei Elektronik-Zeit. Spezialisiert auf Ladetechnik, Photovoltaik und Energiespeicher.

Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde von Marco A. mit Unterstützung von KI-Werkzeugen recherchiert und verfasst. Alle Inhalte sind redaktionell geprüft.