Kosten, kommunale Förderung, Netzbetreiber-Anmeldung und erwartbare Erträge – alle lokalen Daten für Ihre Investitionsentscheidung im Amperland. Von den Neubaugebieten in Germering bis zu den Einfamilienhäusern in Mammendorf, Türkenfeld und Schöngeising.
Wer mit dem Gedanken an eine eigene PV-Anlage im Landkreis Fürstenfeldbruck spielt, hat einen entscheidenden Standortvorteil: Die Kombination aus überdurchschnittlicher Sonneneinstrahlung, einer hohen Eigenheimquote von über 50 Prozent und einer Kaufkraft im bundesweiten Top-10-Bereich (Index 122,5) macht den Landkreis zu einem der attraktivsten PV-Standorte in ganz Bayern.
Mehr als 18.000 Solaranlagen sind im Landkreis schon in Betrieb, gut jede fünfte davon ein Steckersolargerät (MaStR, Stand: 04.10.2026). Für das eigene Dach bleiben trotzdem ganz konkrete lokale Fragen: Wie geht das mit dem Denkmalschutz beim Altbau in der Fürstenfeldbrucker Altstadt? Welche Stadtwerke sind für meinen Netzanschluss zuständig? Und was bietet die KLIMA3-Agentur?
Dieser Ratgeber beantwortet genau diese Fragen – mit Daten, die sich ausschließlich auf den Landkreis Fürstenfeldbruck beziehen. Unser interaktiver PV-Realcheck berechnet Kosten, Förderung und Amortisation individuell für Ihre Gemeinde und Ihren Dachtyp.
PV-Realcheck: Was kostet es auf Ihrem Dach?
In drei kurzen Schritten erhalten Sie eine personalisierte Schätzung für Ihre PV-Investition – mit allen versteckten Kosten (Zählerschrank, Gerüst, Statik) und dem Förder-Kompass für Ihre Gemeinde.
Sonneneinstrahlung und Ertrag im Amperland
Der Landkreis Fürstenfeldbruck liegt im oberbayerischen Voralpenland auf rund 490–570 m ü. NHN. Die Globalstrahlung beträgt laut Deutschem Wetterdienst im Mittel der Jahre 1991–2020 rund 1.200 kWh/m² pro Jahr – rund 11 % mehr als im Bundesdurchschnitt (1.086 kWh/m²). Zwischen den Gemeinden unterscheidet sie sich kaum (1.199–1.208 kWh/m²). Die Region profitiert von rund 1.700 Sonnenstunden jährlich.
Unsere Rechenbeispiele setzen für ein Süddach mit 30° Neigung 1.050 kWh je Kilowattpeak und Jahr an. Das Ertragsmodell PVGIS der EU-Kommission erwartet im Landkreis Fürstenfeldbruck rund 1.130 bis 1.140 kWh/kWp (Standardannahme 14 % Systemverluste).
Gemessene Werte aus der Region liegen niedriger: Die Photovoltaikanlage der DAV-Sektion Starnberg erzeugte 2023 bis 2025 im Mittel 1.038 kWh/kWp, bei leicht südwestlicher Ausrichtung und 26° Neigung. Wir rechnen deshalb mit dem vorsichtigeren Wert; eine gut geplante, unverschattete Anlage kann einige Prozent mehr erreichen.
| Kennwert | Wert | Hinweis |
|---|---|---|
| Globalstrahlung | ~1.200 kWh/m²/a | DWD, Mittel 1991–2020 |
| Spez. Jahresertrag | 1.000–1.100 kWh/kWp | Abh. von Ausrichtung |
| Jahresertrag 10 kWp | 10.000–11.000 kWh | Optimal ausgerichtet |
| Autarkie ohne Speicher | ~37 % | 4.500 kWh/a Verbrauch (HTW Berlin) |
| Autarkie mit Speicher | ~79 % | 10-kWh-Batterie (HTW Berlin) |
| Selbst genutzter Ertrag | ~16 / 34 % | Ohne / mit Speicher, Rest wird eingespeist |
| CO₂-Vermeidung | ~7,2 t/a | UBA: 685 g CO₂-Äq./kWh (2024) |
Ein oft übersehener Vorteil im Voralpenland: PV-Module arbeiten bei kühleren Temperaturen effizienter (Temperaturkoeffizient ca. −0,35 %/°C). An Föhntagen im Herbst und Frühjahr sorgt die extrem klare Luft für Einstrahlungswerte, die sonst nur im Hochsommer erreicht werden.
Tabellenansicht
| Gemeinde | kWh/m² pro Jahr |
|---|---|
| Türkenfeld | 1.208 |
| Landsberied | 1.207 |
| Moorenweis | 1.207 |
| Grafrath | 1.206 |
| Jesenwang | 1.206 |
| Kottgeisering | 1.206 |
| Adelshofen | 1.205 |
| Alling | 1.205 |
| Eichenau | 1.205 |
| Emmering | 1.205 |
| Fürstenfeldbruck | 1.205 |
| Germering | 1.205 |
| Puchheim | 1.205 |
| Schöngeising | 1.205 |
| Gröbenzell | 1.204 |
| Maisach | 1.204 |
| Mammendorf | 1.204 |
| Olching | 1.204 |
| Hattenhofen | 1.203 |
| Oberschweinbach | 1.202 |
| Althegnenberg | 1.201 |
| Mittelstetten | 1.200 |
| Egenhofen | 1.199 |
| Landkreis-Mittel | 1.204 |
| Deutschland (Mittel) | 1.086 |
Quelle: Deutscher Wetterdienst, Rasterdaten der mittleren Jahressumme 1991–2020 (1 km), Wert der Rasterzelle am Ortskern. Stand: Oktober 2026.
Typische Dachlandschaft im Landkreis
Satteldächer (35–45°) dominieren in den Einfamilienhausgebieten von Fürstenfeldbruck, Olching, Eichenau und Maisach. Die typische Neigung ist ideal für PV. Viele Häuser stammen aus den 1960er–1990er Jahren und bieten Dachfläche für 8–12 kWp.
Flach- und Pultdächer finden sich verstärkt in den Neubauvierteln von Germering, Puchheim und Gröbenzell. Module werden aufgeständert montiert (ca. 100–200 €/kWp mehr), erlauben aber freie Ausrichtungswahl.
Walm- und Krüppelwalmdächer finden sich bei älteren Bauernhöfen im westlichen Landkreis – in Moorenweis, Türkenfeld und Mammendorf. Die Lösung: Ost-West-Belegung auf beiden Hauptflächen erhöht sogar den Eigenverbrauch, weil morgens und abends produziert wird.
Die Verschattungsfrage
Im städtisch geprägten Osten des Landkreises (Germering, Puchheim, Gröbenzell) ist die Herausforderung weniger Baumbestand als vielmehr die enge Nachbarbebauung. Gegenseitige Verschattung durch Dachgauben und Nachbargebäude erfordert eine präzise Verschattungsanalyse. Die Lösung: Moduloptimierer oder Mikro-Wechselrichter – jedes Modul arbeitet unabhängig, ein verschattetes Modul bremst nicht die gesamte Anlage.
Im ländlichen Westen des Landkreises (Moorenweis, Türkenfeld, Egenhofen) bieten landwirtschaftliche Nebenanlagen oft zusätzliche Dachflächen für PV. Prüfen Sie, ob eine größere Anlage über mehrere Gebäude wirtschaftlich sinnvoller ist als eine kleine Dachanlage allein.
Schneelast im Voralpenland
Der gesamte Landkreis liegt in Schneelastzone 1a (Zuordnung des DIBt nach DIN EN 1991-1-3/NA). Bei 490–570 m ü. NHN ergibt das eine charakteristische Schneelast am Boden von rund 1,0–1,2 kN/m². Bei älteren Dächern ist eine statische Prüfung vor der PV-Installation dringend empfohlen. Die Globalstrahlung ist nahezu identisch mit dem benachbarten Landkreis Starnberg; dessen Seegemeinden liegen allerdings in Zone 2 mit deutlich höheren Schneelasten.
Kosten und Wirtschaftlichkeit
Die Grafik vergleicht drei Ausbaustufen einer 10-kWp-Anlage bei 4.500 kWh Jahresverbrauch. Nach 25 Jahren bleiben rund 10.000 € (nur PV), 19.000 € (mit Speicher) bzw. 23.000 € (mit E-Auto: 2.000 kWh/a, Wallbox 1.800 €) als Überschuss. Weil Module und Speicher altern, dauert die Amortisation etwas länger als Investition geteilt durch die Ersparnis im ersten Jahr.
Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer vollständig. Anlagen bis 30 kWp sind einkommensteuerfrei. Der Wirtschaftlichkeitshebel ist der Eigenverbrauch: Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt Netzstrom zu durchschnittlich 37,0 ct/kWh (BDEW-Strompreisanalyse vom 21.08.2026), jede eingespeiste bringt nur 7,70 ct. Die Anlagenpreise stammen aus der Auswertung der Verbraucherzentrale NRW (71 Angebote von Januar 2025 bis August 2026): im Mittel 1.410 €/kWp für Anlagen von 9 bis 10 kWp und 1.290 €/kWp für 10 bis 12 kWp, jeweils ohne Speicher. Regionale Preisstatistiken für das Münchner Umland gibt es nicht, es sind bundesweite Durchschnitte. Flachdächer mit Aufständerung, verwinkelte Walmdächer, Biberschwanz- oder Schieferdeckung und Denkmalauflagen machen die Montage aufwendiger und das Angebot meist teurer.
Tabellenansicht
Haushaltsstrompreis Deutschland vs. Gestehungskosten einer privaten PV-Dachanlage, 2015 bis 2026: Haushaltsstrom 28,7 ct/kWh (2015), 47,0 ct/kWh (2023), 37,0 ct/kWh (2026, vorläufig, BDEW-Strompreisanalyse vom 21.08.2026); PV-Gestehungskosten von 12 auf rund 8 ct/kWh. Quellen: BDEW Strompreisanalyse, Fraunhofer ISE, strom-report.com. Stand Oktober 2026.
- Haushaltsstrompreis (Durchschnitt Deutschland, inkl. aller Abgaben): 2015 28,7 ct/kWh, 2023 47,0 ct/kWh (Höchstwert), 2026 37,0 ct/kWh (vorläufig)
- PV-Gestehungskosten kleiner Dachanlagen (bis 10 kWp): 2015 rund 12,0 ct/kWh, 2026 rund 8,0 ct/kWh
- Abstand 2026: rund 29 ct je selbst genutzter Kilowattstunde
Quellen: BDEW Strompreisanalyse 08/2026, Fraunhofer ISE Stromgestehungskosten Erneuerbarer Energien, strom-report.com · Stand: Oktober 2026
Was das im Monat bedeutet: Ein 4-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh zahlt ohne PV rund 139 € für Netzstrom. Mit 10 kWp sinkt das auf rund 88 €, mit Speicher auf rund 29 €. Dazu kommt die Einspeisevergütung von rund 54 € bzw. 42 € im Monat. Der Grundpreis ist im Durchschnittspreis anteilig enthalten und fällt auch mit PV weiter an.
Rechenbeispiel: Einfamilienhaus in Olching
Um die Wirtschaftlichkeit greifbar zu machen, hier eine konkrete Beispielrechnung für ein typisches Bestandsgebäude im Landkreis:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Haushalt | 4 Personen, 4.500 kWh/a Stromverbrauch |
| Bisherige Heizung | Gasbrennwert (Baujahr 2010) |
| PV-Anlage | 9,8 kWp · 24 Module à 410 Wp |
| Speicher | 10 kWh LFP (DC-gekoppelt) |
| Erwarteter Jahresertrag | ~9.900 kWh/a |
| Autarkiegrad (HTW-Rechner) | ~78 % (mit Speicher) |
| Selbst genutzter PV-Strom | ~3.520 kWh/a (36 % des Ertrags) |
| Investition PV (1.410 €/kWp, VZ NRW) | ~13.820 € |
| + Speicher 10 kWh (410 €/kWh, VZ NRW) | ~4.100 € |
| Investition gesamt | ~17.920 € (0 % MwSt., inkl. Montage) |
| Weniger Netzstrom (37,0 ct/kWh) | ~1.300 €/a |
| Einspeisevergütung (abzgl. 5 % Solarspitzengesetz) | ~470 €/a |
| Laufende Kosten (Wartung, Versicherung) | −175 €/a |
| Ersparnis pro Jahr (netto) | ~1.600 € |
| Amortisation | ~11,5 Jahre |
| 25-Jahres-Nettogewinn (nach Wartung, WR-Tausch) | ~+18.000 € |
| CO₂-Vermeidung | ~6,8 t/a |
Diese Rechnung basiert auf Durchschnittswerten für den Landkreis. Für ein verbindliches Angebot empfehlen wir, mindestens 3 regionale Installateure zu vergleichen* – kostenlos und unverbindlich.
* Werbung: Wenn Sie über unseren Angebotsvergleich Angebote anfordern, erhalten wir eine Provision. Für Sie entstehen keine Kosten.
Diese Rechnung berücksichtigt bereits den 5-%-Abschlag durch das Solarspitzengesetz, laufende Kosten (Wartung ~100 €/a, Versicherung ~75 €/a) und den Wechselrichter-Tausch im 15. Jahr (~2.000 €). Module verlieren pro Jahr ca. 0,4 % Leistung (Degradation) – nach 25 Jahren sind das rund 10 %. Auch das ist eingerechnet, ebenso ein Kapazitätsverlust des Speichers von 2 % pro Jahr (Felddaten, Figgener et al. 2024); ein Speichertausch ist nicht enthalten, die Verbraucherzentrale nennt 10 bis 15 Jahre Lebensdauer. Gerechnet ist mit dem Durchschnittspreis von 37,0 ct/kWh, der den Grundpreis anteilig enthält; Strompreis und Vergütung (7,70 ct/kWh) sind über 25 Jahre konstant angesetzt. Der Grundpreis fällt auch mit PV weiter an: Wer nur den Arbeitspreis ansetzt (etwa 32 ct/kWh), kommt auf rund 13 Jahre mit und 16 bis 17 Jahre ohne Speicher. Die Eigenverbrauchswerte stammen aus den Tabellen des HTW-Unabhängigkeitsrechners. Nicht berücksichtigt: Strompreissteigerungen, die die Rechnung weiter verbessern würden.
Mit einem E-Auto, das überwiegend tagsüber zu Hause lädt (rund 2.000 kWh/a), steigt der selbst genutzte Anteil des Ertrags auf gut 43 %; die Amortisation sinkt auf rund 10,6 Jahre (inklusive Wallbox), der Überschuss nach 25 Jahren auf rund 23.000 €. Die Ersparnis beim Sprit ist darin nicht enthalten. Eine Wärmepumpe erhöht den Eigenverbrauch vor allem im Frühjahr und Herbst; im Winter liefert die Anlage wenig.
PV + Wärmepumpe + Wallbox
Pendler-Region: Die S4 (Fürstenfeldbruck–München) und S3 (Mammendorf–München) binden den gesamten Landkreis an die Landeshauptstadt an. Wer sein E-Auto tagsüber mit PV-Strom lädt, spart erheblich. Mit rund 219.000 Einwohnern und der hohen Pendlerquote ist die Kombination PV + Wallbox hier besonders attraktiv.
Heizungstausch steht an: Auch im Landkreis Fürstenfeldbruck stammt der Großteil der Heizenergie aus fossilen Quellen. PV + Wärmepumpe bietet sich beim ohnehin anstehenden Heizungstausch an – besonders in den Siedlungshäusern der 1970er–1990er Jahre.
Gesamtinvestition: PV + Speicher + Wallbox: rund 20.000 € (Durchschnittspreise der Verbraucherzentrale NRW; die Wallbox ist inklusive Installation mit 1.800 € angesetzt, der ADAC nennt für eine 11-kW-Wallbox im Einfamilienhaus 1.200–3.500 €). Mit einem E-Auto, das tagsüber lädt, amortisiert sich das Paket nach rund 10,6 Jahren, bei 3.500 € für die Wallbox nach rund 11,6 Jahren. Die Ersparnis beim Sprit und beim Heizen mit Wärmepumpe kommt hinzu, hängt aber vom Fahrzeug und vom bisherigen Heizsystem ab und ist hier nicht eingerechnet.
Autarkie ist der Anteil des Jahresverbrauchs, den die Anlage deckt; die Eigenverbrauchsquote ist der Anteil des Ertrags, der im Haus bleibt. Mit E-Auto steigt der Verbrauch auf 6.500 kWh/a: Es wird mehr PV-Strom selbst genutzt, der Autarkiegrad sinkt trotzdem. Angenommen ist, dass das Auto tagsüber lädt; wer abends lädt, nutzt weniger PV-Strom.
Tabellenansicht
Entscheidungsbaum-Flowchart zur Frage ob ein Batteriespeicher empfohlen wird. Basierend auf Eigenverbrauch, Strompreis-Unabhängigkeit, Wallbox/Wärmepumpe-Planung und Netzengpass-Situation. Faustregel der Verbraucherzentrale: rund 1,5 kWh Speicher je 1.000 kWh Jahresverbrauch, bei kleinen Anlagen nicht viel mehr kWh als kWp.
- Brauche ich einen Batteriespeicher?
- Entscheidungsbaum für PV-Anlagenbesitzer
- Brauche ich einen Speicher?
- Eigenverbrauch > 60 % gewünscht?
- NEIN
- Strompreis-Unabhängigkeit wichtig?
- SPEICHER
- EMPFOHLEN
- Wallbox oder WP geplant?
- OPTIONAL
- Netzengpass in Ihrer Gemeinde?
- DRINGEND
Entscheidungshilfe für PV-Anlagenbesitzer – keine individuelle Beratung. Faustregel: Verbraucherzentrale. Stand: Oktober 2026
Optimale EMS-Priorität für einen typischen Haushalt im Landkreis: Erst Eigenverbrauch, dann Wärmepumpe/Warmwasser, dann Speicher füllen, zuletzt E-Auto laden (idealerweise um die Mittagszeit bei Spitzenproduktion). Für Pendler, die morgens mit der S-Bahn fahren und das E-Auto daheim lassen: Ladestart automatisch auf die Mittagsspitze legen.
Was Sie vor der Installation einplanen sollten
Die meisten PV-Ratgeber zeigen eine glatte Rechnung: Module aufs Dach, Strom fließt, fertig. Die Realität im Landkreis Fürstenfeldbruck sieht etwas anders aus – und wer die folgenden Punkte kennt, vermeidet böse Überraschungen.
Elektroinstallation im Bestandsgebäude
Ein häufig unterschätzter Kostenfaktor bei Häusern der 1960er–1980er Jahre: Der vorhandene Zählerschrank ist zu klein für einen Zweirichtungszähler und das Smart Meter Gateway. Die Kosten für die Ertüchtigung liegen bei 1.500 bis 3.000 € – ein Posten, der in keinem Online-PV-Rechner auftaucht. Im Landkreis Fürstenfeldbruck betrifft das insbesondere die großen Siedlungsgebiete in Olching, Eichenau und den älteren Vierteln von Fürstenfeldbruck.
Dachzustand und Asbest
Ein weiteres Thema bei Häusern aus den 1960er–1970er Jahren: Eternit-Dachplatten, die asbesthaltiges Material enthalten können. Auf solchen Dächern darf keine PV-Anlage montiert werden – es muss zuerst eine fachgerechte Asbestsanierung erfolgen (Kosten: ab 15.000 € aufwärts). Im Landkreis Fürstenfeldbruck betrifft das insbesondere ältere Siedlungshäuser in Emmering, Teile von Olching-Esting und Gewerbebauten in Maisach. Lassen Sie im Zweifel eine Materialprobe nehmen, bevor Sie PV-Angebote einholen.
Statikprüfung
Die Kombination aus Schneelastzone 1a (rund 1,0–1,2 kN/m²) und dem zusätzlichen Gewicht der PV-Module (12–15 kg/m²) erfordert bei älteren Dächern eine statische Prüfung. Ein Statik-Gutachten kostet ca. 300–500 € und gibt Klarheit, ob Ihr Dach die Zusatzlast tragen kann. Seriöse Installateure fordern diese Prüfung bei Gebäuden vor Baujahr 1990 von sich aus an.
Denkmalschutz im Landkreis
Der Denkmalschutz im Landkreis Fürstenfeldbruck betrifft weniger Gemeinden als im benachbarten Starnberg, ist aber in bestimmten Bereichen relevant:
Einzeldenkmal – Das prominenteste Beispiel ist das Kloster Fürstenfeld mit seinem barocken Ensemble. Auch historische Ortskerne in Schöngeising, Grafrath und Teilen der Fürstenfeldbrucker Altstadt stehen unter Schutz. Zuständig ist die Untere Denkmalschutzbehörde im Landratsamt. Seit dem EEG 2023 genießt Solarenergie bei der Schutzgüterabwägung grundsätzlich Vorrang.
Ensembleschutz – In der Fürstenfeldbrucker Altstadt und Teilen von Schöngeising prüft die Behörde, ob die PV-Anlage das Gesamtbild des Ensembles stört. Solardachziegel werden zunehmend genehmigt.
Gestaltungssatzung – Einzelne Gemeinden haben kommunale Satzungen, die z.B. Farbe oder Material von Dachaufbauten vorschreiben. Zuständig: Gemeindeverwaltung. Fragen Sie vor der Planung nach.
Wartezeiten und Planungshorizont
Von der Erstanfrage bis zur Inbetriebnahme sollten Sie aktuell 3 bis 6 Monate einplanen. Der Landkreis Fürstenfeldbruck liegt im direkten Einzugsgebiet der Münchner Installateure – das bedeutet einerseits mehr Auswahl, andererseits auch mehr Konkurrenz um Termine. Holen Sie mindestens drei Angebote ein und beginnen Sie im Herbst mit der Planung für eine Frühjahrs-Montage.
Bevor Sie Angebote von Installateuren einholen, empfiehlt sich eine herstellerunabhängige Beratung. Die Verbraucherzentrale Bayern bietet PV-Beratung vor Ort an – ein Energieberater kommt zu Ihnen nach Hause und bewertet Dach, Verbrauch und Wirtschaftlichkeit neutral. Kosten: 40 € Unkostenbeitrag. Anmeldung unter Tel. 0800 / 809 802 400. Alternativ: Die KLIMA3-Klimaagentur berät zu Energiethemen im Landkreis unter 08193 / 31239-11.
Förderung im Landkreis Fürstenfeldbruck
Tabellenansicht
Entwicklung der EEG-Einspeisevergütung für Photovoltaik-Dachanlagen bis 10 kWp (Teileinspeisung) in Deutschland, 2000 bis 2027. Quellen: Bundesnetzagentur, EEG 2023, Regierungsentwurf EEG 2027 (BT-Drucksache 21/7867). Stand September 2026.
- EEG-Einspeisevergütung: Von 50 ct auf null?
- Teileinspeisung, Dachanlagen ≤10 kWp · Wer 2026 in Betrieb geht, sichert sich 20 Jahre garantierte Vergütung
- ct / kWh
- 50,6 ct
- 57,4 ct
- Höchstwert
- 6,2 ct
- 7,70 ct
- ab 2027: keine feste Vergütung für Neuanlagen geplant (Entwurf EEG 2027)
- Ab 2027: Feste Vergütung soll
- für Neuanlagen entfallen
- −87 % seit Höchstwert
Quellen: Bundesnetzagentur EEG-Fördersätze, EEG 2023, Finanztip, BT-Drucksache 21/7867 (EEG 2027) · Stand: September 2026
Solarspitzengesetz: Was bedeutet der 5-%-Abschlag?
Seit 2025 gilt das sogenannte Solarspitzengesetz: Wenn der Börsenstrompreis negativ wird, erhalten PV-Anlagenbesitzer für diese Stunden keine Einspeisevergütung. Im Jahresmittel reduziert das die Einspeiseerlöse um ca. 5 %. Für eine typische 10-kWp-Anlage im Landkreis Fürstenfeldbruck mit Teileinspeisung bedeutet das rund 15–25 € weniger Vergütung pro Jahr.
Der wichtigste Hebel dagegen: Eigenverbrauch maximieren. Wer einen Batteriespeicher nutzt und tagsüber möglichst viel Solarstrom selbst verbraucht, speist weniger ein und ist vom Abschlag kaum betroffen. Alle Wirtschaftlichkeitsrechnungen in diesem Artikel und im PV-Realcheck berücksichtigen den Solarspitzengesetz-Abschlag bereits.
EEG-Reform 2027: Warum 2026 das entscheidende Jahr ist
Die Bundesregierung plant ab 2027 den Wegfall der festen Einspeisevergütung für Neuanlagen. Was das konkret bedeutet: Wer seine Anlage bis Ende 2026 in Betrieb nimmt, sichert sich die aktuelle EEG-Vergütung für volle 20 Jahre – garantiert, unabhängig von Marktpreisschwankungen. Wer bis 2027 wartet, bekommt nach dem Regierungsentwurf zum EEG 2027 keine feste Vergütung mehr, sondern nur eine befristete Übergangszahlung und danach den schwankenden Marktwert (aktuell 3–7 ct/kWh) statt der festen 7,70 ct/kWh. Der Gesetzentwurf (BT-Drucksache 21/7867) hat der Bundestag Ende September 2026 in erster Lesung beraten; beschlossen ist er noch nicht (bundestag.de (öffnet in neuem Tab), Stand 04.10.2026).
Die EEG-Vergütung macht bei einer Teileinspeisung rund 10–15 % der Gesamtersparnis aus. Der Haupthebel bleibt der Eigenverbrauch. Dennoch: 20 Jahre Planungssicherheit sind ein erheblicher Vorteil gegenüber einem volatilen Marktmodell. Wenn Sie ohnehin PV planen, ist 2026 der wirtschaftlich günstigste Zeitpunkt.
Netzbetreiber und Anmeldung
Bayernwerk Netz GmbH ist für die meisten Gemeinden im Landkreis zuständig. In der Kreisstadt Fürstenfeldbruck versorgen zusätzlich die Stadtwerke Fürstenfeldbruck einen Teil des Stadtgebiets.
Störung Bayernwerk: 0941 / 280 033 66 (24h) · Stadtwerke FFB: 08141 / 401-0 · KLIMA3: 08193 / 31239-11
Tabellenansicht
| Schritt | Hinweis | Dauer |
|---|---|---|
| 1. Erstberatung | Energieberatung der Verbraucherzentrale: kostenlos, Beratung zu Hause mit bis zu 40 € Eigenanteil; vor Ort auch KLIMA³, die Energieagentur der Landkreise Starnberg, Fürstenfeldbruck und Landsberg am Lech | 1 Termin |
| 2. Angebote einholen | Mindestens drei Fachbetriebe anfragen und Angebote für dieselbe Anlagengröße vergleichen | 2–4 Wochen |
| 3. Angebote prüfen | Preis je kWp mit dem Durchschnitt vergleichen (siehe Kosten oben), Leistungsumfang prüfen | ca. 1 Woche |
| 4. Auftrag erteilen | Einen KfW-Kredit (Programm 270) vor dem Vertragsabschluss beantragen | 1 Tag |
| 5. Installation | Montage und Elektroinstallation durch den Fachbetrieb | 1–3 Tage |
| 6. Netzanmeldung | Der Netzbetreiber muss unverzüglich einen Zeitplan schicken. Bei Anlagen bis 30 kW auf einem Grundstück mit bestehendem Netzanschluss darf nach einem Monat ohne Zeitplan angeschlossen werden (§ 8 Abs. 5 EEG). Die Dauer enthält den Zählerwechsel. | 6–12 Wochen |
| 7. Inbetriebnahme | Registrierung im Marktstammdatenregister innerhalb eines Monats (§ 5 Abs. 5 MaStRV); EEG-Vergütung 20 Jahre ab Inbetriebnahme (§ 25 EEG) | Tag 1 |
Gesamtdauer rund 3–5 Monate inklusive Wartezeit auf den Montagetermin. Die Angaben zur Dauer sind Richtwerte. Quellen: Verbraucherzentrale-Energieberatung, EEG, MaStRV, KfW. Stand: Oktober 2026.
So sieht PV in den einzelnen Gemeinden aus
Anlagen, Leistung und Zubau jeder Gemeinde laut Marktstammdatenregister finden Sie in der Gemeindetabelle.
Die Kreisstadt vereint denkmalgeschützte Altstadt rund um das barocke Kloster Fürstenfeld mit modernen Wohngebieten. In den Bestandsvierteln am Lagerberg und Buchenau dominieren Satteldächer der 1960er–1980er. S4-Halt – typisches Szenario für Pendler-PV mit Wallbox. Stadtwerke Fürstenfeldbruck als lokaler Netzbetreiber.
Bayerns zweitgrößte kreisangehörige Stadt, direkt an München angrenzend. Dichte Wohnbebauung im Osten, Einfamilienhaus-Quartiere im Westen und Süden. Viele Reihenhauszeilen aus den 1970er–1990ern – bei Reihenhäusern lohnt sich die Prüfung, ob eine gemeinsame Anlage über mehrere Parteien wirtschaftlicher ist. U5-Verlängerung in Planung.
Zweitgrößte Gemeinde, gut angebunden über S3. Das Neubaugebiet am Schwaigfeld bietet moderne Dachformen. In Esting und Geiselbullach: klassische Satteldach-Siedlungen, ideale PV-Kandidaten. Ampertal sorgt für vereinzelte Verschattung durch Ufervegetation.
An der Münchner Stadtgrenze. Puchheim-Bahnhof: dichte Bebauung, mehr Mehrfamilienhäuser. Puchheim-Ort: ruhige Einfamilienhaus-Siedlungen mit guten PV-Voraussetzungen. S4-Halt – kurze Anbindung nach München macht PV + E-Auto besonders attraktiv für Pendler.
Kompakte Gemeinde mit hoher Siedlungsdichte. Vorwiegend Satteldächer in den Wohnstraßen. Durch die Nähe zu München hohe Immobilienpreise und entsprechend motivierte Eigenheimbesitzer für PV-Investitionen. Wenig Verschattungsprobleme dank relativ jungem Baumbestand.
Reine Wohngemeinde mit sehr hoher EFH-Quote. Siedlungsstruktur der 1960er–1990er Jahre: Satteldächer, große Gärten, wenig Verschattung durch Nachbarn. Einer der besten Standorte im Landkreis für klassische Dach-PV.
Flächenmäßig größte Gemeinde. Mix aus Einfamilienhäusern im Kernort und landwirtschaftlichen Gebäuden in den Ortsteilen Gernlinden, Malching und Überacker. Landwirtschaftliche Scheunen bieten große Dachflächen für überdurchschnittliche Anlagen. S3-Halt Maisach.
Ländlicher Charakter, hohe EFH-Quote, große Grundstücke. Mammendorf ist S3-Endstation. Türkenfeld und Grafrath liegen an der Ampertalbahn. Besonders hier: Wenig Verschattung, große Dachflächen, ideale Voraussetzungen für 10–15 kWp. Grafrath hat Naturschutzgebiete am Amper-Auwald – kein Einfluss auf Dach-PV, aber beachtenswert bei Freiflächen.
Klassisch ländliche Struktur mit Bauernhöfen und Einfamilienhäusern. Landwirtschaftliche Betriebe nutzen PV bereits intensiv auf Scheunen und Stallungen. Für Privathaushalte: Große Süddächer, kaum Verschattung, hervorragende PV-Bedingungen.
Weitere Gemeinden
In kleinen Gemeinden wie Adelshofen und Hattenhofen profitieren Eigenheimbesitzer von besonders großen Grundstücken und kaum Verschattung durch Nachbarbebauung. Auch Landsberied, Oberschweinbach und Mittelstetten bieten mit ihrer ländlichen Struktur ideale Voraussetzungen für Dach-PV.
Alle 23 Gemeinden profitieren von nahezu identischen Einstrahlungswerten und liegen in Schneelastzone 1a. Die Unterschiede liegen vor allem in der Dachstruktur (städtisch vs. ländlich), der Verschattungssituation und der Nähe zu Installateuren.
Besonderheiten im Landkreis Fürstenfeldbruck
Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat ein PV-Ökosystem, das in der Region seinesgleichen sucht. Drei Besonderheiten machen den Landkreis für PV-Investoren besonders attraktiv.
Drei kommunale Versorger mit PV-Angebot
Kein anderer Landkreis im Münchner Umland hat eine solche Versorgerdichte: Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck bieten mit „FFBStromdach“ PV-Komplettpakete inkl. kostenloser Vor-Ort-Beratung (08141/401-404). Strom Germering (Joint Venture Stadt Germering + Bayernwerk) hat ein eigenes PV-Angebot für die zweitgrößte Stadt im Landkreis. Und KommEnergie versorgt Puchheim, Gröbenzell und Eichenau – inklusive kostenlosem Solarkataster und Mieterstrom-Projekten.
Kommunale Förderung in Puchheim
Die Stadt Puchheim hatte in den Vorjahren ein eigenes Energiespar-Förderprogramm für PV-Anlagen, Batteriespeicher und Balkonkraftwerke aufgelegt – eine Seltenheit im Münchner Umland. Stand 04.10.2026: Das Programm ist aufgrund eines haushaltsrechtlichen Sperrvermerks weiterhin ausgesetzt, die PV-Förderung soll überarbeitet werden. Einen möglichen Neustart kündigt die Stadt auf ihrer Seite zum Energiespar-Förderprogramm (öffnet in neuem Tab) an. Unabhängige Angebote vergleichen*.
Fliegerhorst Fürstenfeldbruck: Konversion derzeit ausgesetzt
Lange galt die zivile Nachnutzung des Fliegerhorsts mit dem Siegerentwurf „Fürstenfeld Wood“ als größtes Konversionsprojekt im Münchner Umland – inklusive PV-optimierter Neubauten. Stand 04.10.2026: Die zivile Konversion wird nicht weiterverfolgt. Am 13.07.2026 hat das Bundesverteidigungsministerium entschieden, dass Fürstenfeldbruck wieder Bundeswehr-Standort wird und das Luftwaffenausbildungsbataillon 2 dort stationiert wird (bmvg.de (öffnet in neuem Tab)). Für PV-Projekte auf dem Areal ist daher kein Zeitrahmen absehbar.
Sonnensegler eG und Bürgerprojekt Solar
Die Sonnensegler Bürgerenergiegenossenschaft eG (gegründet 2021, ~500 Mitglieder) baut eigene Wind- und Solaranlagen im Landkreis – darunter den Windpark Jesenwang mit 4 Turbinen und ~40.000 MWh/a Ertrag. Das Bürgerprojekt Solar FFB organisiert Sammelbestellungen von Balkonkraftwerken zu vergünstigten Konditionen. Beide Initiativen zeigen: Im Landkreis Fürstenfeldbruck ist die Energiewende eine Bürgerbewegung.
Die PV-Anlage auf der A96-Lärmschutzgalerie in Germering ist bundesweit das erste Projekt dieser Art: Solarmodule auf einer Autobahnüberdeckung versorgen den Tunnel mit erneuerbarer Energie. Seit Mai 2025 in Betrieb – ein Innovationsprojekt, das zeigt, wie kreativ der Landkreis beim PV-Ausbau vorgeht.
* Werbung
Angebote für Ihre PV-Anlage vergleichen
Bis zu 3 unverbindliche Angebote von geprüften Installateuren im Landkreis Fürstenfeldbruck – kostenlos und in unter 2 Minuten.
Jetzt Angebote vergleichen Unverbindlich · Kostenlos · Regionale InstallateureIm Landkreis Fürstenfeldbruck ist die PV-Leistung seit 2015 auf mehr als das Zweieinhalbfache gestiegen
Im Landkreis Fürstenfeldbruck sind laut Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur 18.278 Solaranlagen mit zusammen 285,6 MWp (Megawatt Peak, Modulleistung) in Betrieb, Stand: 04.10.2026. Die installierte Leistung stieg von 93,2 MWp Ende 2015 auf 244,9 MWp Ende 2025, das 2,6-Fache. 2025 waren 47,2 % der 2.452 neuen Anlagen Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke). Sie brachten aber nur 4,9 % der neuen Leistung.
Fürstenfeldbruck wächst stetig auf Gebäuden, 2026 springt vorläufig die Freifläche
Von 93,2 MWp Ende 2015 auf 244,9 MWp Ende 2025, heute sind 285,6 MWp in Betrieb.
- In Betrieb
- 285,6 MWp
- Stand 04.10.2026
- Anteil Freifläche
- 26,5 %
- Ende 2025
- kWp je Einwohner
- 1,31
- Dachau 2,16 · Starnberg 1,21
- 2026 (vorläufig): +28,3 MWp Freifläche, vor allem in Kottgeisering und Maisach
Skala 0–350 MWp, gleich für Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg
Daten als Tabelle: Bestand
| Jahr | Leistung in MWp | Gebäude inkl. Steckersolar in MWp | Freifläche in MWp | Anlagen |
|---|---|---|---|---|
| Ende 2015 | 93,2 | 62,3 | 31,0 | 4.304 |
| Ende 2016 | 95,1 | 64,1 | 31,0 | 4.478 |
| Ende 2017 | 98,8 | 67,9 | 31,0 | 4.680 |
| Ende 2018 | 102,1 | 71,1 | 31,0 | 4.893 |
| Ende 2019 | 109,3 | 75,4 | 34,0 | 5.276 |
| Ende 2020 | 118,1 | 82,8 | 35,3 | 5.876 |
| Ende 2021 | 128,8 | 92,7 | 36,0 | 6.651 |
| Ende 2022 | 146,6 | 104,2 | 42,4 | 7.892 |
| Ende 2023 | 185,3 | 133,9 | 51,4 | 11.235 |
| Ende 2024 | 217,3 | 160,5 | 56,8 | 14.267 |
| Ende 2025 | 244,9 | 180,1 | 64,8 | 16.639 |
| 2026 (bis 03.10., vorläufig) | 285,6 | 192,4 | 93,2 | 18.278 |
Das bisher stärkste vollständige Jahr war 2023 mit 38,7 MWp Zubau. Auf Gebäuden ohne Steckersolargeräte kamen 2025 18,7 MWp hinzu, nach 25,7 MWp im Jahr 2024. Bis 03.10.2026 liegt der Zubau 2026 vorläufig schon bei 41,1 MWp, vor allem durch neue Freiflächenanlagen in Kottgeisering und Maisach. Was ein Steckersolargerät leistet, erklärt unser Ratgeber. Je Einwohner sind 1,31 kWp installiert, mehr als in Starnberg (1,21 kWp), weniger als in Dachau (2,16 kWp). Weitere Regionen: Photovoltaik in Bayern.
2026 liegt bei der Leistung vorläufig schon über dem bisher stärksten Jahr 2023, bei der Anzahl nicht
Oben die neue Leistung, unten die Zahl neuer Anlagen.
Neue Leistung pro Jahr in MWp
Gestapeltes Säulendiagramm, Landkreis Fürstenfeldbruck, neue PV-Leistung pro Jahr in MWp nach Gebäude (inklusive Steckersolar) und Freifläche. 2015: 3,0; 2016: 1,8; 2017: 3,8; 2018: 3,2; 2019: 7,3 (Freifläche 3,0); 2020: 8,8 (Freifläche 1,3); 2021: 10,7 (Freifläche 0,8); 2022: 17,9 (Freifläche 6,4); 2023: 38,7 (Freifläche 9,0); 2024: 32,2 (Freifläche 5,4); 2025: 28,1 (Freifläche 8,0); 2026 bis 03.10., vorläufig: 41,1 (Freifläche 28,3). Skala 0 bis 60 MWp. Hinweis: 2026 (vorläufig): 28,3 MWp Freifläche, vor allem Kottgeisering und Maisach.
Skala 0–60 MWp
bis 03.10., vorläufig
2026 (vorläufig): 28,3 MWp Freifläche, vor allem Kottgeisering und Maisach
Neue Anlagen pro Jahr
Gestapeltes Säulendiagramm, Landkreis Fürstenfeldbruck, neue PV-Anlagen pro Jahr nach Gebäude, Steckersolar und Freifläche. 2015: 196 (196 Gebäude); 2016: 174 (174 Gebäude); 2017: 202 (202 Gebäude); 2018: 213 (213 Gebäude); 2019: 385 (379 Gebäude, 2 Steckersolar, 4 Freifläche); 2020: 601 (592 Gebäude, 6 Steckersolar, 3 Freifläche); 2021: 782 (714 Gebäude, 67 Steckersolar, 1 Freifläche); 2022: 1.250 (995 Gebäude, 253 Steckersolar, 2 Freifläche); 2023: 3.375 (2.663 Gebäude, 705 Steckersolar, 7 Freifläche); 2024: 3.095 (1.975 Gebäude, 1.115 Steckersolar, 5 Freifläche); 2025: 2.452 (1.294 Gebäude, 1.157 Steckersolar, 1 Freifläche); 2026 bis 03.10., vorläufig: 1.762 (962 Gebäude, 790 Steckersolar, 10 Freifläche). Skala 0 bis 3.500 Anlagen. Markierung zwischen 2022 und 2023: 0 % USt. ab 01.01.2023.
Skala 0–3.500 Anlagen
bis 03.10., vorläufig
Skalen 0–60 MWp und 0–3.500 Anlagen, gleich für Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg
Daten als Tabelle: Zubau
| Jahr | Zubau in MWp | Gebäude inkl. Steckersolar in MWp | Freifläche in MWp | Neue Anlagen | davon Gebäude | davon Steckersolar | davon Freifläche |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2015 | 3,0 | 3,0 | 0,0 | 196 | 196 | 0 | 0 |
| 2016 | 1,8 | 1,8 | 0,0 | 174 | 174 | 0 | 0 |
| 2017 | 3,8 | 3,8 | 0,0 | 202 | 202 | 0 | 0 |
| 2018 | 3,2 | 3,2 | 0,0 | 213 | 213 | 0 | 0 |
| 2019 | 7,3 | 4,3 | 3,0 | 385 | 379 | 2 | 4 |
| 2020 | 8,8 | 7,5 | 1,3 | 601 | 592 | 6 | 3 |
| 2021 | 10,7 | 10,0 | 0,8 | 782 | 714 | 67 | 1 |
| 2022 | 17,9 | 11,5 | 6,4 | 1.250 | 995 | 253 | 2 |
| 2023 | 38,7 | 29,8 | 9,0 | 3.375 | 2.663 | 705 | 7 |
| 2024 | 32,2 | 26,7 | 5,4 | 3.095 | 1.975 | 1.115 | 5 |
| 2025 | 28,1 | 20,1 | 8,0 | 2.452 | 1.294 | 1.157 | 1 |
| 2026 (bis 03.10., vorläufig) | 41,1 | 12,7 | 28,3 | 1.762 | 962 | 790 | 10 |
2025 waren 47,2 % der neuen Anlagen Balkonkraftwerke, sie brachten 4,9 % der neuen Leistung
Freiflächenanlagen: < 0,1 % der neuen Anlagen, 28,5 % der neuen Leistung.
- Gebäude Anlagen 52,8 % · Leistung 66,6 %
- Steckersolar (Balkonkraftwerk) Anlagen 47,2 % · Leistung 4,9 %
- Freifläche Anlagen < 0,1 % · Leistung 28,5 %
Daten als Tabelle: Anteile
| Art | Anlagen 2025 | Anteil Anlagen | Leistung 2025 in MWp | Anteil Leistung |
|---|---|---|---|---|
| Gebäude | 1.294 | 52,8 % | 18,7 | 66,6 % |
| Steckersolar (Balkonkraftwerk) | 1.157 | 47,2 % | 1,4 | 4,9 % |
| Freifläche | 1 | < 0,1 % | 8,0 | 28,5 % |
| Gesamt | 2.452 | 100 % | 28,1 | 100 % |
Solarleistung nach Gemeinden
Maisach hat mit 38,8 MWp die meiste Leistung, davon 18,4 MWp auf Freiflächen. Die meisten Anlagen stehen in Olching (2.075). In Kottgeisering ergeben Freiflächenanlagen mit 16,8 MWp rechnerisch 12,32 kWp je Einwohner.
| Gemeinde | Anlagen in Betrieb | Leistung in MWp | davon Freifläche in MWp | Zubau 2025 in MWp | kWp je Einwohner¹ |
|---|---|---|---|---|---|
| Maisach | 1.654 | 38,8 | 18,4 | 2,1 | 2,78 |
| Olching | 2.075 | 28,9 | 6,0 | 2,0 | 1,05 |
| Fürstenfeldbruck (Stadt) | 2.052 | 25,8 | 6,2 | 2,1 | 0,69 |
| Mammendorf | 624 | 23,1 | 13,9 | 8,4 | 4,56 |
| Kottgeisering | 268 | 19,4 | 16,8 | 0,2 | 12,32 |
| Moorenweis | 721 | 19,2 | 8,6 | 0,9 | 4,66 |
| Germering | 1.776 | 16,1 | – | 2,2 | 0,39 |
| Puchheim | 1.437 | 15,8 | 1,5 | 1,8 | 0,76 |
| Gröbenzell | 1.597 | 12,1 | – | 1,4 | 0,63 |
| Türkenfeld | 597 | 11,8 | 5,8 | 0,5 | 3,24 |
| Egenhofen | 534 | 10,4 | 1,1 | 1,6 | 3,02 |
| Grafrath | 466 | 8,9 | 4,3 | 0,4 | 2,31 |
| Eichenau | 1.103 | 8,9 | – | 1,2 | 0,77 |
| Althegnenberg | 311 | 7,7 | 5,1 | 0,2 | 3,74 |
| Hattenhofen | 262 | 7,4 | 4,4 | 0,4 | 4,66 |
| Emmering | 632 | 6,1 | – | 0,6 | 0,89 |
| Alling | 528 | 5,5 | 0,1 | 0,4 | 1,34 |
| Adelshofen | 326 | 4,9 | – | 0,3 | 2,59 |
| Jesenwang | 256 | 3,7 | 0,9 | 0,2 | 2,23 |
| Mittelstetten | 267 | 3,3 | – | 0,3 | 1,94 |
| Landsberied | 271 | 3,1 | – | 0,3 | 1,94 |
| Oberschweinbach | 248 | 2,5 | – | 0,3 | 1,39 |
| Schöngeising | 273 | 2,4 | – | 0,3 | 1,28 |
| Landkreis Fürstenfeldbruck gesamt | 18.278 | 285,6 | 93,2 | 28,1 | 1,31 |
¹ Bruttoleistung aller Anlagen in Betrieb, geteilt durch die Einwohnerzahl (Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis, Stand 31.12.2025). Fett: mindestens so hoch wie im Landkreis (1,31). Ein einzelner Freiflächenpark hebt den Wert kleiner Gemeinden stark an. Er sagt dann wenig über die Dachanlagen der Einwohner aus.
Die Klima- und Energieagentur KLIMA3 ist eine gemeinsame Einrichtung der Landkreise Fürstenfeldbruck, Starnberg und Landsberg am Lech. Sie berät anbieterneutral zu Energiethemen und bietet Vorträge und Informationsveranstaltungen an.
KLIMA3 – Ihre regionale Klimaagentur
Für Bürgerinnen und Bürger der drei Landkreise ist eine 45-minütige Energieberatung kostenlos, telefonisch oder an Stützpunkten der Verbraucherzentrale, im Landkreis Fürstenfeldbruck in Germering, Gröbenzell und Türkenfeld. Eine Vor-Ort-Beratung mit Analyse am Gebäude kostet 40 € Eigenanteil, für einkommensschwache Haushalte mit Nachweis ist sie kostenfrei. Eine Liste von Handwerksbetrieben führt KLIMA3 nicht, Angebote holen Sie selbst ein. Kontakt: 08193 / 31239-11 (klimahochdrei.bayern (öffnet in neuem Tab)).
Häufige Fragen
Im Mittel 1.410 €/kWp für Anlagen von 9 bis 10 kWp und 1.290 €/kWp für 10 bis 12 kWp, jeweils ohne Speicher (Verbraucherzentrale NRW, 71 Angebote von Januar 2025 bis August 2026). 10-kWp-Anlage: rund 14.100 € mit 0 % Mehrwertsteuer. Speicher 10 kWh (Ø 410 €/kWh): rund +4.100 €. Gesamt PV + Speicher: rund 18.200 €. Flachdach mit Aufständerung, verwinkelte Walmdächer und Denkmalauflagen machen die Anlage teurer.
Bayernwerk Netz GmbH für die meisten Gemeinden. Im Stadtgebiet Fürstenfeldbruck zusätzlich Stadtwerke FFB. Anmeldung: bayernwerk-netz.de bzw. stadtwerke-ffb.de.
Nein (Art. 57 BayBO). Ausnahme: Denkmalschutz (z.B. Kloster Fürstenfeld, historische Altstadt). Seit EEG 2023 genießt Solar Vorrang bei der Schutzgüterabwägung.
KLIMA3 ist die gemeinsame Klimaschutzagentur der Landkreise Fürstenfeldbruck, Starnberg und Landsberg am Lech. Sie bietet eine kostenlose 45-minütige Energieberatung (telefonisch oder an Stützpunkten der Verbraucherzentrale), eine Vor-Ort-Beratung für 40 € Eigenanteil sowie Vorträge und Informationsveranstaltungen. Kontakt: 08193 / 31239-11.
Im Landkreis besonders: Hohe Pendlerquote (S3/S4 nach München), viele Gasheizungen vor dem Austausch, hohe EFH-Quote. PV + Speicher + Wallbox kosten im Beispiel rund 20.000 €; mit einem E-Auto, das tagsüber lädt, amortisiert sich das nach rund 10,6 Jahren (ohne Sprit-Ersparnis). Eine Wärmepumpe erhöht den Eigenverbrauch vor allem im Frühjahr und Herbst.
Einzelne Gemeinden bieten kommunale Förderprogramme an. Erfragen Sie den Stand bei Ihrer Gemeindeverwaltung oder bei KLIMA3 (08193 / 31239-11). Das bayerische PV-Speicher-Programm ist seit April 2022 ausgesetzt. Auf Bundesebene: 0 % MwSt., ESt-Befreiung bis 30 kWp, KfW-Kredit 270.
Standardmäßig nein: Der Netz- und Anlagenschutz trennt die PV-Anlage bei Netzausfall automatisch. Für eine Notstromversorgung benötigen Sie einen notstromfähigen Wechselrichter mit Backup-Funktion (z.B. Fronius GEN24 Plus, SMA Sunny Tripower mit Backup-Box). Mehrkosten: ca. 500–1.500 €.
Ja, Sie sind verpflichtet, Ihre Wohngebäudeversicherung über die PV-Anlage zu informieren. Viele Policen decken PV als „festes Gebäudezubehör“ kostenfrei mit ab. Manche verlangen einen geringen Aufpreis oder empfehlen eine separate PV-Versicherung (ca. 50–100 €/Jahr). Klären Sie das vor der Installation.
Die Anlage produziert weiter Strom – Module halten typischerweise 25–30 Jahre. Nach Auslaufen der EEG-Vergütung können Sie den Überschussstrom zum Marktwert einspeisen (aktuell 3–7 ct/kWh). Die Wirtschaftlichkeit basiert dann fast ausschließlich auf dem Eigenverbrauch – der zu diesem Zeitpunkt längst kostenlos ist, da die Anlage sich nach rund 11 bis 13 Jahren amortisiert hat.
Bei Bestandsgebäuden im Landkreis können folgende Zusatzkosten anfallen: Zählerschrank-Ertüchtigung (1.500–3.000 €), Statik-Gutachten (300–500 €), ggf. Gerüst bei verwinkelten Dächern (500–1.500 €), und bei Asbest-Dächern eine Komplettsanierung (ab 15.000 €). Seriöse Installateure weisen auf diese Punkte im Angebot transparent hin.
Im Landkreis Fürstenfeldbruck sollten Sie aktuell 3 bis 6 Monate einplanen. Die reine Montage dauert 1–3 Tage, aber Wartezeit auf einen Termin oft 2–4 Monate, Bayernwerk-Netzanmeldung nochmals 6–12 Wochen. Vorteil im LK FFB: Durch die Nähe zu München bedienen auch überregionale Installateure die Region.
Ja, das ist sogar empfehlenswert. Sie sparen die doppelten Gerüstkosten, und der Dachdecker kann die Unterkonstruktion für die PV-Module gleich mitvorbereiten. Im Landkreis sollte das besonders bei Häusern der 1960er–1980er Jahre geprüft werden.
Teileinspeisung: 7,70 ct/kWh bis 10 kWp, 6,66 ct/kWh für den Anteil 10–40 kWp (Inbetriebnahme 01.08. bis 31.12.2026, BNetzA). Volleinspeisung: 12,22 ct/kWh bis 10 kWp. Garantiert für 20 Jahre ab Inbetriebnahme – aber nur bei Inbetriebnahme bis voraussichtlich Ende 2026. Das Solarspitzengesetz reduziert die Einspeiseerlöse bei negativen Börsenstrompreisen um ca. 5 %.
Ein Balkonkraftwerk (bis 800 W / 2 kWp) ist sinnvoll für Mieter oder Eigentümer, die keine Dachanlage installieren können. Die Ersparnis liegt bei ca. 100–200 € pro Jahr, die Kosten bei 400–900 €. In Germering, Puchheim und Gröbenzell mit vielen Mehrfamilienhäusern eine relevante Option. Verfahrensfrei, nur MaStR-Registrierung nötig.
PV-Anlagen sind wartungsarm. Empfohlen: Sichtprüfung pro Jahr und professionelle Wartung alle 3–4 Jahre (ca. 150–250 €). Wechselrichter-Tausch nach ca. 12–15 Jahren: 1.500–2.500 €. Gesamtkosten über 25 Jahre: ca. 3.000–5.000 €. Diese laufenden Kosten sind in seriösen Amortisationsrechnungen bereits berücksichtigt.
Premiummodule kosten ca. 10–20 % mehr, bieten aber höhere Wirkungsgrade (22–24 % statt 20–21 %), längere Leistungsgarantien und geringere Degradation. Besonders relevant bei begrenzter Dachfläche – z.B. bei den Reihenhäusern in Germering oder Gröbenzell, wo jeder Quadratmeter zählt.
Werbung: Mit * gekennzeichnete Links führen zu unserem Angebotsvergleich. Wenn Sie darüber Angebote anfordern, erhalten wir eine Provision. Für Sie entstehen keine Kosten.
Quellen und Datengrundlagen
Deutscher Wetterdienst (DWD) – Globalstrahlungskarten (öffnet in neuem Tab)
Marktstammdatenregister (MaStR) – Bundesnetzagentur (öffnet in neuem Tab)
Statistische Ämter des Bundes und der Länder – Gemeindeverzeichnis (Einwohner, Stand 31.12.2025) (öffnet in neuem Tab)
Landratsamt Fürstenfeldbruck – Energie & Klimaschutz (öffnet in neuem Tab)
Klima³ – Klima- und Energieagentur Starnberg, Fürstenfeldbruck, Landsberg (öffnet in neuem Tab)
Bayernwerk Netz GmbH – Netzanschluss & Einspeiser (öffnet in neuem Tab)
Stadtwerke Fürstenfeldbruck (öffnet in neuem Tab)
Fraunhofer ISE – Aktuelle Fakten zur Photovoltaik (2026) (öffnet in neuem Tab)
KfW Research – Fokus Nr. 457: Haushaltsphotovoltaik (2024) (öffnet in neuem Tab)
Verbraucherzentrale – Energieberatung (PV-Beratung vor Ort) (öffnet in neuem Tab)
Bayerische Bauordnung – Art. 57 (Verfahrensfreie Bauvorhaben)
DIN EN 1991-1-3 – Schneelasten
DIBt – Zuordnung der Schneelastzonen nach Verwaltungsgrenzen (öffnet in neuem Tab)
DWD – Rasterdaten Globalstrahlung 1991–2020 (öffnet in neuem Tab)
Umweltbundesamt – Emissionsbilanz erneuerbarer Energieträger 2024 (öffnet in neuem Tab)
ADAC – Wallbox-Kosten (öffnet in neuem Tab)
