Wie funktioniert V2H? Das E-Auto als Hausspeicher im Tagesverlauf
Vehicle-to-Home macht das Elektroauto zum Zwischenspeicher für Solarstrom.
Das Schema zeigt den Ablauf von Tag und Nacht. Frei zur Weiterverwendung.
Vehicle-to-Home: der Energiefluss über den Tag
Schematische Darstellung · Stand Mai 2026
Quelle: elektronik-zeit.de · Funktionsprinzip V2Helektronik-zeit.de · CC BY 4.0
Lesehilfe: Schematische, nicht maßstäbliche Darstellung des
Grundprinzips. Reale Systeme können einen stationären Speicher als
Zwischenstufe einbinden.
Was die Grafik zeigt
Vehicle-to-Home nutzt die Batterie des Elektroautos als
Zwischenspeicher für selbst erzeugten Solarstrom. Der Ablauf folgt dem
Tag: Tagsüber produziert die Photovoltaikanlage mehr
Strom, als der Haushalt gerade braucht. Dieser Überschuss fließt über
eine bidirektionale Wallbox in die Fahrzeugbatterie,
statt für wenige Cent ins Netz eingespeist zu werden.
Abends, wenn die Sonne fehlt und der Verbrauch steigt,
kehrt sich die Richtung um: Das Auto gibt die gespeicherte Energie über
dieselbe Wallbox zurück ans Hausnetz. Der Haushalt nutzt damit seinen
eigenen Solarstrom, statt teuren Netzstrom zu kaufen.
Wichtig zur Einordnung: Der entscheidende Punkt ist,
dass der Strom das Grundstück nicht verlässt – V2H ist eine reine
Eigennutzung „hinter dem Zähler“. Deshalb ist, anders als beim Einspeisen
ins öffentliche Netz, kein Vertrag mit dem Netzbetreiber nötig.
Voraussetzung sind ein V2H-fähiges Fahrzeug und eine passende
bidirektionale Wallbox – welche Modelle das beherrschen, ändert sich
laufend.
Code kopieren und einfügen. Die Namensnennung mit Link ist bereits
enthalten und nach der Lizenz Pflicht.
LizenzCC BY 4.0.
Verwendung kostenlos für private und gewerbliche Zwecke, auch verändert,
solange elektronik-zeit.de als Quelle mit Link genannt wird.
Grundlage
Funktionsprinzip Vehicle-to-Home; bidirektionale DC- oder AC-Wallbox
als Schnittstelle. Aufbereitung: elektronik-zeit.de. Schematische,
nicht maßstäbliche Darstellung.