Datengrafik · Energy Sharing
Warum dein Nachbar vielleicht nicht mitmachen darf: die vier Stromregelzonen
Energy Sharing ist räumlich begrenzt. Diese schematische Karte zeigt, warum die Strom-Geografie über die Teilnahme entscheidet. Frei zur Weiterverwendung.
Was die Grafik zeigt
Das deutsche Übertragungsnetz ist in vier Regelzonen aufgeteilt, betrieben von den Übertragungsnetzbetreibern TenneT, 50Hertz, Amprion und TransnetBW. Für Energy Sharing ist diese Geografie entscheidend – denn das Modell ist räumlich gebunden.
Ab dem 1. Juni 2026 funktioniert Energy Sharing nur innerhalb eines Bilanzierungsgebiets – einer kleineren Einheit, meist dem Netzgebiet eines Verteilnetzbetreibers. Ab dem 1. Juni 2028 erweitert sich der Radius auf angrenzende Bilanzierungsgebiete, aber nur innerhalb derselben Regelzone. Über eine Regelzonen-Grenze hinweg ist Sharing auch dann nicht möglich.
Wichtig zur Einordnung: Diese Karte ist bewusst schematisch. Die tatsächlichen Bilanzierungsgebiete sind viel kleiner und zahlreicher – es gibt mehrere hundert, und ihre Zahl ändert sich laufend. Die Grafik erklärt das Prinzip „die Grenze entscheidet“, nicht die exakte Geografie. Ob ein bestimmter Nachbar teilnehmen darf, hängt vom konkreten Bilanzierungsgebiet des jeweiligen Hausanschlusses ab.