Datengrafik · Bidirektionales Laden
Der größte Stromspeicher steht meist schon in der Garage
Wer über einen Heimspeicher nachdenkt, übersieht oft den viel größeren Akku vor der Tür. Der Größenvergleich macht es deutlich. Frei zur Weiterverwendung.
Was die Grafik zeigt
Wer den Eigenverbrauch seiner PV-Anlage erhöhen will, denkt zuerst an einen Heimspeicher. Dabei steht der weitaus größere Stromspeicher oft schon vor der Tür: das eigene Elektroauto. Genau hier setzt bidirektionales Laden (V2H) an.
Die Größenordnung macht es deutlich: Ein typischer Heimspeicher fasst rund 10 kWh. Schon ein E-Auto der Kleinwagenklasse kommt auf etwa 40 bis 50 kWh – das Vier- bis Fünffache. Ein Mittelklasse-Modell speichert mit rund 70 kWh etwa das Siebenfache, große Langstrecken- und SUV-Modelle erreichen 85 bis über 100 kWh.
Wichtig zur Einordnung: Die volle Akkukapazität steht natürlich nicht komplett fürs Haus zur Verfügung – das Auto soll ja auch fahren. In der Praxis wird nur ein Teil im schonenden Ladefenster (etwa 20 bis 80 Prozent) genutzt. Doch selbst dieser Teil übersteigt einen Heimspeicher deutlich. Voraussetzung ist ein V2H-fähiges Fahrzeug und eine bidirektionale Wallbox – welche Modelle das beherrschen, ändert sich laufend. Die Grafik zeigt die Größenverhältnisse, nicht die Verfügbarkeit einzelner Modelle.