Der größte Stromspeicher steht meist schon in der Garage

Marco Amato3 Min. Lesezeit

Datengrafik · Bidirektionales Laden

Der größte Stromspeicher steht meist schon in der Garage

Wer über einen Heimspeicher nachdenkt, übersieht oft den viel größeren Akku vor der Tür. Der Größenvergleich macht es deutlich. Frei zur Weiterverwendung.

Nutzbare Batteriekapazität: Heimspeicher und E-Auto im Vergleich
typische Richtwerte nach Fahrzeugklasse · Stand 2026
Batteriekapazität E-Auto gegen Heimspeicher im VergleichInfografik zum Größenvergleich der nutzbaren Batteriekapazität: Ein typischer Heimspeicher fasst rund 10 kWh, ein E-Auto je nach Klasse 40 bis über 100 kWh. Ein Mittelklasse-E-Auto speichert damit etwa das Siebenfache eines Heimspeichers – relevant für bidirektionales Laden (V2H). 0 25 50 75 100 kWh Typischer Heimspeicher ~10 kWh E-Auto Kleinwagen ~45 kWh 4–5× Heimspeicher E-Auto Mittelklasse ~70 kWh 7× Heimspeicher E-Auto Langstrecke / SUV ~95 kWh 9–10× Heimspeicher Ein Mittelklasse-E-Auto speichert rund 7-mal so viel wie ein typischer Heimspeicher.
Quelle: Herstellerangaben, nutzbare Netto-Kapazität · elektronik-zeit.de elektronik-zeit.de · CC BY 4.0
Lesehilfe: Angegeben ist die nutzbare (Netto-)Batteriekapazität. Die Werte sind typische Richtwerte je Fahrzeugklasse, keine Einzelmodelle. Heimspeicher-Referenz: gängige 10-kWh-Größe.

Was die Grafik zeigt

Wer den Eigenverbrauch seiner PV-Anlage erhöhen will, denkt zuerst an einen Heimspeicher. Dabei steht der weitaus größere Stromspeicher oft schon vor der Tür: das eigene Elektroauto. Genau hier setzt bidirektionales Laden (V2H) an.

Die Größenordnung macht es deutlich: Ein typischer Heimspeicher fasst rund 10 kWh. Schon ein E-Auto der Kleinwagenklasse kommt auf etwa 40 bis 50 kWh – das Vier- bis Fünffache. Ein Mittelklasse-Modell speichert mit rund 70 kWh etwa das Siebenfache, große Langstrecken- und SUV-Modelle erreichen 85 bis über 100 kWh.

Wichtig zur Einordnung: Die volle Akkukapazität steht natürlich nicht komplett fürs Haus zur Verfügung – das Auto soll ja auch fahren. In der Praxis wird nur ein Teil im schonenden Ladefenster (etwa 20 bis 80 Prozent) genutzt. Doch selbst dieser Teil übersteigt einen Heimspeicher deutlich. Voraussetzung ist ein V2H-fähiges Fahrzeug und eine bidirektionale Wallbox – welche Modelle das beherrschen, ändert sich laufend. Die Grafik zeigt die Größenverhältnisse, nicht die Verfügbarkeit einzelner Modelle.

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Datengrundlage Nutzbare (Netto-)Batteriekapazität nach Fahrzeugklasse, typische Richtwerte aus Herstellerangaben Stand 2026: Kleinwagen rund 40–50 kWh, Mittelklasse rund 60–80 kWh, Langstrecke/SUV rund 85–110 kWh. Heimspeicher-Referenz: gängige 10-kWh-Größe. Vielfache gerundet.
Stand Mai 2026
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