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CTEK PRO25 CIC: Technische Einordnung durch den Ingenieur (2026)

Das CTEK PRO25 CIC ist ein professionelles mikroprozessorgesteuertes 12-V-Batterieladegerät des schwedischen Herstellers CTEK mit 25 A maximalem Ladestrom, einem 8-stufigen IUoU-Ladeverfahren und separaten Programmen für Blei-Säure-Batterien (Nass, Gel, AGM, EFB, Ca/Ca) sowie Lithium-Batterien (LiFePO4). Das Gerät deckt Kapazitäten von 40 bis 500 Ah (Blei-Säure) bzw. 30 bis 450 Ah (LiFePO4) ab. Ein integrierter Supply-Modus liefert konstant 13,6 V bei bis zu 25 A – ideal für Werkstatt-Arbeiten wie Codieren und Flashen. Hinweis: Dieses Gerät wurde nicht von mir in der Praxis getestet, sondern anhand der technischen Kenndaten bewertet. Die hier dargestellte Einschätzung basiert auf meiner Ingenieurexpertise und der Analyse der Herstellerdaten. Straßenpreis: ca. 300–350 €.
CTEK PRO25 CIC – 12-V-Profi-Ladegerät mit 25 A Ladestrom, 8-stufigem Ladeprogramm, LiFePO4-Modus, Supply-Funktion und PRO INDICATOR CLAMP.
Bewertung: (4,3 / 5)
Ideal für: Werkstätten, Showrooms, Batterien 40–500 Ah, LiFePO4 30–450 Ah
Einschätzung des Ingenieurs
„Das CTEK PRO25 CIC ist das vielseitigste Ladegerät im CTEK-Sortiment: Blei-Säure, Lithium und Supply-Modus in einem Gerät. Wer professionell mit Fahrzeugbatterien arbeitet oder große Kapazitäten schnell laden muss, bekommt hier ein durchdachtes Werkzeug. Besonders der Supply-Modus für Codier- und Flash-Arbeiten hebt das PRO25 CIC von der Konkurrenz ab.“
Kennzahlenbasierte Analyse
40–500 Ah Blei-Säure
LiFePO4-fähig
Ingenieur-Methodik
Kurzeinordnung für Eilige: Wer das CTEK PRO25S bereits kennt, bekommt mit dem PRO25 CIC den Nachfolger mit echtem Lithium-Modus, Supply-Funktion für Codier-/Flash-Arbeiten und der PRO INDICATOR CLAMP zur Ladezustandsanzeige. Für Werkstätten, Showrooms und Besitzer großer Batteriebänke die erste Wahl im CTEK-Sortiment.
Für wen eignet sich das CTEK PRO25 CIC?
Mit dem CTEK PRO25 CIC* erweitert CTEK sein Sortiment um ein Premium-Ladegerät, das sich an professionelle Anwender richtet. Dank 25 A Ladestrom und der Möglichkeit, sowohl Blei-Säure- als auch LiFePO4-Batterien zu laden, deckt das Gerät ein breites Einsatzspektrum ab.
Bevor ich auf die Details eingehe, hier eine Übersicht der typischen Einsatzszenarien:
Showroom- und Messebetrieb: Wer Fahrzeuge auf Messen oder im Ausstellungsraum präsentiert, kennt das Problem einer leeren Batterie. Das PRO25 CIC hält im Supply-Modus die Spannung konstant auf 13,6 V. So lässt sich die Fahrzeugelektronik jederzeit vorführen – ohne die Batterie zu belasten.
Kfz-Werkstatt und Profi-Einsatz: Der Supply-Modus eignet sich hervorragend als Spannungsversorgung bei Codier- und Flash-Arbeiten. Bei diesen Arbeiten darf die Bordspannung nicht einbrechen, da sonst Steuergeräte Schaden nehmen können. Das PRO25 CIC stellt 13,6 V bei maximal 25 A bereit – ohne Zeit- oder Spannungsbegrenzung.
Große Batteriebänke: Wer Batterien mit 150 Ah oder mehr regelmäßig laden muss – etwa in Wohnmobilen, Booten oder Nutzfahrzeugen –, braucht einen entsprechend hohen Ladestrom. 25 A reduzieren die Ladezeiten erheblich im Vergleich zu 5-A- oder 10-A-Ladegeräten.
LiFePO4-Besitzer: Immer mehr Wohnmobile, Boote und Offroad-Fahrzeuge werden auf LiFePO4-Versorgungsbatterien umgerüstet. Mit dem separaten Lithium-Modus des PRO25 CIC lässt sich die passende Ladekennlinie für LiFePO4-Zellen nutzen – ein Vorteil gegenüber dem älteren CTEK PRO25S, das keinen Lithium-Modus bietet.
Dieses Gerät habe ich nicht im Praxistest gehabt. Die hier dargestellte Einschätzung basiert auf meiner Analyse der technischen Kenndaten, der Herstellerdokumentation und meiner über 12-jährigen Erfahrung mit Ladetechnik in der Automobilbranche. Alle technischen Angaben stammen von CTEK.
Ein Blick auf das aktuelle Preis-Angebot* lohnt sich. Mit ca. 300–350 Euro liegt das Gerät im oberen Segment – für den professionellen Einsatz ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aus meiner Sicht dennoch angemessen.
Technische Daten CTEK PRO25 CIC
| Nennwechselspannung | 220–240 V, 50–60 Hz |
| Ladespannung (Blei-Säure) | Normal: 14,4 V / RECOND: 15,8 V / Float: 13,6 V |
| Ladespannung (LiFePO4) | Lithium: 13,8 V / Absorption: 14,4 V / Supply: 13,3 V |
| Mindest-Batteriespannung | 2,0 V |
| Ladestrom | maximal 25 A |
| RECOND-Strom | 1,5 A |
| Rückentladestrom | weniger als 1 Ah / Monat |
| Welligkeit | weniger als 4 % |
| Umgebungstemperatur | –20 °C bis +50 °C |
| Ladegerät-Typ | 8-stufiges, vollautomatisches Ladegerät mit Lüfterkühlung |
| Batteriekapazität (Blei-Säure) | 40–500 Ah |
| Batteriekapazität (LiFePO4) | 30–450 Ah |
| Batterietypen | 12 V: WET, MF, Ca/Ca, AGM, EFB, GEL, LiFePO4 (Li-Fe, Li-iron, LFP) |
| Schutzklasse | IP44 – geschützt gegen Spritzwasser |
| Kühlung | Aktive Lüfterkühlung |
| Ladekabel | 4 m (PRO INDICATOR CLAMP im Lieferumfang) |
| Temperaturkompensation | Nein (kein interner oder externer Temperatursensor) |
| Sicherheitsmerkmale | Kurzschlussschutz, funkenfreier Betrieb, Verpolungsschutz |
| Garantie | 2 Jahre Herstellergarantie |
| Üblicher Preis | ca. 300–350 € · Aktuellen Preis prüfen* |
Anders als die kleineren CTEK-Modelle wie das MXS 10 (externer Sensor) oder das MXS 5.0 (interner Ausgleich) verfügt das PRO25 CIC über keine Temperaturkompensation. In der Ladetechnik wird die Ladespannung bei Blei-Säure-Batterien typischerweise mit einem Temperaturkoeffizienten von ca. –3 bis –5 mV pro Zelle und Kelvin korrigiert. Bei einer 12-V-Batterie (6 Zellen) ergibt sich eine Korrektur von ca. –18 bis –30 mV/K.
In der Praxis heißt das: In einer temperierten Werkstatt (15–25 °C) ist das vollkommen unkritisch. Bei Einsatztemperaturen unter 5 °C oder über 35 °C sollte man sich jedoch bewusst sein, dass die Ladespannung nicht automatisch angepasst wird. Für den typischen Showroom- oder Werkstatteinsatz sehe ich hier keinen relevanten Nachteil.
Bei LiFePO4-Batterien ist die Temperaturkompensation generell weniger kritisch, da diese Zellen eine flachere Temperaturabhängigkeit der Ladespannung aufweisen. Die meisten hochwertigen LiFePO4-Batterien haben zudem ein integriertes BMS (Battery Management System), das die Ladung bei zu niedrigen oder zu hohen Temperaturen eigenständig regelt.
Ladeprogramme: Blei-Säure, Lithium & Supply-Modus
Moderne Ladegeräte bieten unterschiedliche Ladeprogramme an. Wer seine Batterie richtig laden möchte, sollte den passenden Modus kennen und auswählen. Das CTEK PRO25 CIC* bietet insgesamt fünf Ladeprogramme, die sich in zwei Gruppen unterteilen: Blei-Säure und Lithium.
Blei-Säure-Programme: Normal, RECOND & Supply
NORMAL (14,4 V / 25 A): Das Standardprogramm für alle gängigen Blei-Säure-Batterien (Nass, MF, Ca/Ca, AGM, EFB, GEL). Die Bulk-Phase lädt mit konstantem Strom (CC) von 25 A bis zur Absorptionsspannung von 14,4 V. Anschließend folgt die Absorptionsphase mit konstanter Spannung (CV), in der der Strom natürlich abfällt. Nach Abschluss wechselt das Gerät automatisch in die Float- und Pulserhaltung.
RECOND (15,8 V / 1,5 A): Der Rekonditionierungsmodus arbeitet mit einer erhöhten Ladespannung von 15,8 V bei reduziertem Strom von 1,5 A. Ziel ist die Auflösung von Sulfatkristallen auf den Bleiplatten – ein Prozess, der bei vernachlässigten oder teilentladenen Batterien die Kapazität teilweise wiederherstellen kann. Dieser Modus ist ausschließlich für Nass- und Ca/Ca-Batterien geeignet. AGM- und Gel-Batterien dürfen nicht im RECOND-Modus geladen werden, da die erhöhte Spannung das Elektrolyt irreversibel schädigen kann.
SUPPLY (13,6 V / 25 A): Im Stromversorgungsmodus hält das PRO25 CIC die Spannung konstant auf 13,6 V bei bis zu 25 A – ohne zeitliche Begrenzung. Damit funktioniert das Gerät faktisch als Netzteil bzw. Pufferstromversorgung. Dieser Modus eignet sich für drei zentrale Anwendungsfälle: den Showroom-Betrieb (Fahrzeug ständig einsatzbereit), das Codieren und Flashen von Steuergeräten (stabile Spannung verhindert Datenverlust) und die Erhaltungsladung über längere Zeiträume.
Wer den Supply-Modus zum Codieren oder Flashen von Steuergeräten nutzt, sollte darauf achten, dass die Kabelverbindungen fest sitzen und der Spannungsabfall über die Leitungslänge minimal bleibt. Bei 25 A Ladestrom und einer Kabellänge von 4 m kann bereits ein geringer Übergangswiderstand an den Klemmen zu messbaren Spannungsschwankungen führen. Ich empfehle, die Batteriepole vor dem Anschließen sauber zu machen und die PRO INDICATOR CLAMP fest anzuklemmen.
Lithium-Programme: LiFePO4 & Supply
Das PRO25 CIC kann neben Blei-Säure-Batterien auch Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LiFePO4, Li-Fe, Li-iron, LFP) laden. Hierzu stehen zwei Programme zur Verfügung:
LITHIUM (13,8 V / 14,4 V / 25 A): Im Lithium-Lademodus wird zunächst mit 25 A Konstantstrom geladen, bis die Absorptionsspannung von 14,4 V erreicht ist. Anschließend folgt die Absorptionsphase mit 13,8 V. Die LiFePO4-Ladekennlinie unterscheidet sich grundsätzlich von der Blei-Säure-Kennlinie – insbesondere die Float-Spannung liegt mit 13,3 V deutlich niedriger, um die Lithiumzellen nicht zu überlasten.
LITHIUM SUPPLY (13,6 V / 25 A): Analog zum Blei-Säure-Supply-Modus stellt dieser Modus eine konstante Spannung von 13,6 V bei maximal 25 A für LiFePO4-Batterien bereit. Ideal für die Versorgungsbatterie im Wohnmobil, wenn das Fahrzeug am Stromnetz steht.
Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4) haben eine Nennspannung von 3,2 V pro Zelle. Bei einer 12-V-Konfiguration (4S) ergibt sich eine Nennspannung von 12,8 V. Die Absorptionsspannung liegt typischerweise bei 14,4–14,6 V (3,6–3,65 V/Zelle), die Float-Spannung bei 13,2–13,6 V.
Ein wesentlicher Unterschied zu Blei-Säure: LiFePO4-Zellen haben eine extrem flache Spannungskurve im mittleren SOC-Bereich (20–80 %). Das bedeutet, dass die Spannung über einen großen Kapazitätsbereich nahezu konstant bei ca. 13,2 V liegt. Erst im oberen Bereich (>80 % SOC) steigt die Spannung steil an. Deshalb ist eine präzise CV-Regelung bei LiFePO4 besonders wichtig, um die Zellen nicht zu überladen.
Das interne BMS der meisten hochwertigen LiFePO4-Batterien bietet zusätzlichen Schutz. Dennoch empfehle ich, nur Ladegeräte mit einem expliziten LiFePO4-Modus zu verwenden – ein Blei-Säure-Programm mit 14,7 V AGM-Spannung kann die Lithiumzellen auf Dauer schädigen.
8-stufige Ladekennlinie des CTEK PRO25 CIC (Blei-Säure)
Wie alle CTEK-Ladegeräte der PRO-Serie arbeitet auch das PRO25 CIC mit einem 8-stufigen Ladealgorithmus. Das Ladeverfahren basiert auf dem IUoU-Prinzip (Strom–Spannung–Strom–Spannung) und durchläuft folgende Phasen:
| Stufe | Bezeichnung | Beschreibung |
|---|---|---|
| 1 | Desulfatierung | Spannungspulse lösen Sulfatkristalle von den Bleiplatten. Vorbereitung für die Hauptladung. |
| 2 | Soft-Start | Sanfter Stromanstieg prüft, ob die Batterie aufnahmefähig ist. Schutzphase gegen defekte Zellen. |
| 3 | Bulk (Hauptladung) | Konstantstromphase (CC) mit maximal 25 A. Hier werden ca. 80 % der Kapazität geladen. |
| 4 | Absorption | Konstantspannungsphase (CV) bei 14,4 V. Der Strom sinkt natürlich ab. Die Batterie wird vollständig geladen. |
| 5 | Analyse | Das Ladegerät prüft, ob die Batterie die Ladung hält. Defekte Batterien werden erkannt. |
| 6 | Rekonditionierung | Nur bei aktiviertem RECOND-Modus: Erhöhte Spannung (15,8 V) bei 1,5 A zur Desulfatierung. |
| 7 | Float (Erhaltung) | Konstantspannung auf 13,6 V. Hält die Batterie auf Maximalkapazität (bis 10 Tage). |
| 8 | Pulse (Pulserhaltung) | Überwachungsmodus: Sinkt die Kapazität auf 95 %, startet ein kurzer Ladezyklus bis 100 %. Dauerbetrieb möglich. |
Ein interessantes Feature des PRO25 CIC ist der automatische Parallellastausgleich. In der Praxis bedeutet das: Wenn während des Ladevorgangs Verbraucher im Fahrzeug aktiv sind (z. B. Standheizung, Alarmanlage, Bordcomputer), erkennt das Ladegerät den zusätzlichen Strombedarf und kompensiert diesen. Der Ladealgorithmus berücksichtigt den Laststrom und passt die Ladung so an, dass die Batterie trotzdem vollständig geladen wird.
Bei Showroom-Fahrzeugen, in denen häufig die Innenbeleuchtung, das Infotainmentsystem oder sogar elektrische Sitzverstellungen vorgeführt werden, ist das ein entscheidender Vorteil. Ohne Parallellastausgleich würde das Ladegerät den Verbraucherstrom fälschlicherweise als Ladestrom interpretieren und die Batterie unter Umständen nicht vollständig laden.
Ladezeiten CTEK PRO25 CIC: Wie schnell lädt das Profi-Ladegerät?
Die Ladezeit spielt eine wichtige Rolle beim Laden von Batterien. Gerade im professionellen Umfeld zählt jede Stunde. Mit dem CTEK PRO25 CIC* und seinen 25 A Ladestrom reduzieren sich die Ladezeiten im Vergleich zu kleineren Ladegeräten deutlich.
CTEK gibt für das PRO25 CIC folgende Ladezeiten an:
| Batteriegröße (Ah) | Zeit bis ca. 80 % Ladung |
|---|---|
| 40 Ah | ca. 1,5 Stunden |
| 100 Ah | ca. 3 Stunden |
| 200 Ah | ca. 6 Stunden |
| 500 Ah | ca. 16 Stunden |
Bei den Angaben handelt es sich um die geschätzte Zeit für das Aufladen einer leeren Batterie bis zu einer 80-%-Ladung. Die restlichen 20 % dauern aufgrund der Absorptions- und Float-Phase länger, da nicht mehr mit vollem Konstantstrom geladen wird.
Zum Vergleich: Das CTEK MXS 5.0 benötigt für eine 100-Ah-Batterie rund 26 Stunden bis 80 % – das PRO25 CIC schafft das in 3 Stunden. Der Unterschied ist bei großen Batterien erheblich.
Ich persönlich halte mich an den 10-%-Richtwert: Der Ladestrom sollte etwa 10 % der Batteriekapazität betragen. Eine 250-Ah-Batterie passt also optimal zum 25-A-Ladegerät. Für eine 60-Ah-Batterie wäre der Ladestrom mit 25 A an der Obergrenze – hier empfehle ich eher ein CTEK MXS 10 oder das MXS 5.0.
Ein zu hoher Ladestrom im Verhältnis zur Batteriekapazität (C-Rate) kann bei Blei-Säure-Batterien zu übermäßiger Wärmeentwicklung, erhöhter Gasung und langfristig zu einer Verkürzung der Lebensdauer führen. Die 10-%-Regel (0,1C) ist ein praxisbewährter Richtwert, der eine gute Balance zwischen Ladegeschwindigkeit und Batterieschonung bietet.
Bei LiFePO4-Batterien ist die Toleranz deutlich höher: Viele LiFePO4-Zellen vertragen problemlos 0,5C oder sogar 1C Ladeströme. Eine 100-Ah-LiFePO4-Batterie kann also theoretisch mit bis zu 50 A oder sogar 100 A geladen werden. Die 25 A des PRO25 CIC sind daher für LiFePO4-Batterien ab 30 Ah absolut unkritisch.
Lieferumfang & PRO INDICATOR CLAMP
Im Lieferumfang des CTEK PRO25 CIC* befinden sich:
| Ladegerät CTEK PRO25 CIC | Das Hauptgerät mit integriertem Lüfter und Bedienfeld |
| PRO INDICATOR CLAMP | Robustes 4-m-Ladekabel mit integrierten LED-Ladezustandsanzeigen an den Klemmzangen |
| CTEK BUMPER 300 | Silikongummi-Schutzhülle für zusätzlichen Schutz und Halt auf rutschigen Oberflächen |
Was ist die PRO INDICATOR CLAMP?
Das CTEK PRO INDICATOR CLAMP ist ein abnehmbares Ladekabel mit integrierten LED-Anzeigen direkt an den Klemmzangen. Die LEDs zeigen den aktuellen Ladezustand der Batterie an – man kann also direkt an der Batterie ablesen, wie weit der Ladevorgang fortgeschritten ist. Das ist besonders praktisch, wenn das Ladegerät weiter entfernt steht, etwa bei der Wandmontage in einer Werkstatt.
Die robuste Ausführung der Klemmzangen mit 4 m Kabellänge ist für den professionellen Einsatz ausgelegt. Wem die 4 m nicht ausreichen, kann mit dem CTEK Verlängerungskabel den Einsatzradius erweitern. CTEK empfiehlt, eine Gesamtkabellänge von 5 m nicht zu überschreiten.
Das PRO25 CIC kann mit CTEK-Zubehör auf einem Transportwagen oder an der Wand montiert werden – ideal für den stationären Werkstatteinsatz.
CTEK PRO25 CIC vs. PRO25S – Der Unterschied
Die Frage „PRO25 CIC oder PRO25S?“ kommt häufig. Beide Ladegeräte liefern 25 A Ladestrom, unterscheiden sich aber in wichtigen Details:
| Merkmal | CTEK PRO25S | CTEK PRO25 CIC |
|---|---|---|
| Ladestrom | 25 A | 25 A |
| Blei-Säure | Ja (WET, AGM, GEL, Ca/Ca) | Ja (WET, MF, AGM, EFB, GEL, Ca/Ca) |
| LiFePO4-Modus | Nein | Ja |
| Supply-Modus | Nein | Ja (13,6 V / 25 A) |
| RECOND-Modus | Ja | Ja (15,8 V / 1,5 A) |
| Temperatursensor | Ja (extern) | Nein |
| Ladezustandsanzeige | LED am Gerät | LED am Gerät + PRO INDICATOR CLAMP |
| Schutzklasse | IP44 | IP44 |
| Parallellastausgleich | Nein | Ja (automatisch) |
| Showroom-/Werkstatt-Modus | Eingeschränkt | Ja (Supply-Modus) |
| Preis (ca.) | 280–320 € | 300–350 € |
Mein Fazit zum Vergleich: Das PRO25 CIC ist der klare Nachfolger. Wer LiFePO4 laden muss oder den Supply-Modus für Werkstattarbeiten braucht, kommt am PRO25 CIC nicht vorbei. Der PRO25S hat jedoch den Vorteil eines externen Temperatursensors – bei Außeneinsatz in extremen Temperaturen ein Pluspunkt. Für den typischen Werkstatt- und Showroom-Einsatz empfehle ich das PRO25 CIC.
Pro & Contra: Technische Einschätzung durch den Ingenieur
✅ Vorteile
- 25 A Ladestrom – auch große Batterien bis 500 Ah effizient ladbar
- Blei-Säure und LiFePO4 in einem Gerät – spart ein zweites Ladegerät
- Supply-Modus: echte Spannungsversorgung für Codieren/Flashen (13,6 V / 25 A)
- Automatischer Parallellastausgleich – Ladealgorithmus kompensiert aktive Verbraucher
- PRO INDICATOR CLAMP mit LED-Ladezustandsanzeige direkt an den Klemmen
- 8-stufiges IUoU-Ladeverfahren mit Pulserhaltung – batterieschonend
- RECOND-Modus zur Desulfatierung von Nassbatterien
- Aktive Lüfterkühlung – für Dauerbetrieb ausgelegt
- Robuste Verarbeitung mit BUMPER 300 im Lieferumfang
- Wand- und Wagenmontage möglich – flexibler Werkstatteinsatz
- Umfassender Schutz: Verpolung, Kurzschluss, funkenfreier Betrieb
❌ Nachteile
- Kein Temperatursensor – bei extremen Temperaturen weniger präzise (der PRO25S hat einen externen Sensor)
- Nur IP44 – nicht für dauerhafte Outdoor-Nutzung bei starkem Regen geeignet (das MXS 5.0 hat IP65)
- Mindest-Batteriekapazität 40 Ah (Blei-Säure) – nicht für kleine PKW- oder Motorradbatterien
- Kein Motorrad-Modus – für Motorradbatterien das MXS 5.0 nutzen
- Aktive Kühlung erzeugt Lüftergeräusche – nicht lautlos wie das MXS 5.0
- Höherer Preis (ca. 300–350 €) – nur bei professionellem Einsatz gerechtfertigt
- Nur 2 Jahre Garantie (das MXS 5.0 bietet 5 Jahre)
- Keine Wiederbelebung unter 2 V – dafür: NOCO GENIUS 10 mit Force-Modus
Garantie & Bedienungsanleitung
Das CTEK PRO25 CIC wird mit einer 2-jährigen Herstellergarantie geliefert. Im Vergleich zu den Consumer-Modellen (das MXS 5.0 bietet 5 Jahre) ist das kürzer – allerdings ist das PRO25 CIC als Profi-Gerät für den täglichen Einsatz in Werkstätten konzipiert, was eine höhere Beanspruchung bedeutet.
Die deutsche Bedienungsanleitung des CTEK PRO25 CIC ist im Lieferumfang enthalten und kann zusätzlich auf der CTEK-Support-Seite als PDF heruntergeladen werden. Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung vor der ersten Nutzung sorgfältig durch – meine Beschreibungen ersetzen nicht die Herstelleranleitung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum CTEK PRO25 CIC
Kann das CTEK PRO25 CIC Lithium-Batterien (LiFePO4) laden?
Ja. Das PRO25 CIC verfügt über einen separaten Lithium-Modus für LiFePO4-Batterien (Li-Fe, Li-iron, LFP) mit einer Ladespannung von 13,8 V / 14,4 V und 25 A Ladestrom. Zusätzlich gibt es einen Lithium-Supply-Modus mit konstant 13,6 V. Andere Lithium-Chemien (Li-Ion, LiPo) werden nicht unterstützt.
Eignet sich das CTEK PRO25 CIC zum Codieren und Flashen von Steuergeräten?
Ja. Der Supply-Modus stellt eine konstante Spannung von 13,6 V bei maximal 25 A bereit – ohne zeitliche oder spannungsmäßige Begrenzung. Das macht das Gerät zu einer vollwertigen Spannungsversorgung für Codier- und Flash-Arbeiten. Achten Sie auf saubere Kontakte und feste Kabelverbindungen, um Spannungseinbrüche zu vermeiden.
Kann das CTEK PRO25 CIC dauerhaft angeschlossen bleiben?
Ja. Das Gerät wechselt nach vollständiger Ladung automatisch in die Pulserhaltung (Stufe 8). In diesem Modus wird die Batterie zwischen 95 und 100 % Ladezustand gehalten, ohne die Batterie zu überlasten. Im Supply-Modus kann das Gerät ebenfalls dauerhaft betrieben werden.
Ist das CTEK PRO25 CIC für Motorradbatterien geeignet?
Bedingt. Die Mindest-Batteriekapazität liegt bei 40 Ah (Blei-Säure) bzw. 30 Ah (LiFePO4). Typische Motorradbatterien haben 5–20 Ah – dafür ist das PRO25 CIC nicht konzipiert. Ich empfehle für Motorradbatterien das CTEK MXS 5.0 mit seinem dedizierten Motorrad-Modus (0,8 A).
CTEK PRO25 CIC oder NOCO GENIUS PRO25 – welches Gerät ist besser?
Beide Geräte liefern 25 A und laden LiFePO4. Der wesentliche Unterschied: Das CTEK PRO25 CIC bietet den Supply-Modus für Werkstattarbeiten und die PRO INDICATOR CLAMP. Das NOCO GENIUS PRO25* punktet mit einer breiteren Spannungsunterstützung (6 V, 12 V, 24 V) und Force-Modus für komplett entladene Batterien. Die Wahl hängt vom Einsatzzweck ab: Showroom/Werkstatt → CTEK. Multi-Voltage/Wiederbelebung → NOCO.