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Bosch C40-Li Bewertung & Kaufberatung vom Ingenieur (2026)
Autor: Marco A. (B.Eng. Mechatronik/Elektrotechnik) · Zuletzt aktualisiert: · Lesedauer: ca. 18 Min.
Das Bosch C40-Li (Artikelnummer 0189921040) ist ein vollautomatisches Kfz-Batterieladegerät der neuen Bosch C-Linie, das als Nachfolger des bewährten Bosch C3 positioniert ist. Das Gerät unterstützt sowohl 6-V- als auch 12-V-Batterien und ist eines der wenigen Ladegeräte in dieser Preisklasse mit einem dedizierten LiFePO4-Modus für Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Mit 7 Lademodi, einer Batteriekapazität von 1,2 bis 120 Ah, IP65-Schutzklasse und einer Ein-Knopf-Bedienung richtet sich das Bosch C40-Li an Privatanwender, die ein vielseitiges Ladegerät für PKW, Motorrad, Roller, Wohnmobil oder Oldtimer suchen. Letzte Aktualisierung: März 2026.
Inhalt dieser Seite
Bosch C40-Li im Überblick: Was steckt drin?
Mit der neuen C-Linie hat Bosch seine Ladegeräte-Serie grundlegend überarbeitet. Das C40-Li hebt sich durch drei wesentliche Neuerungen vom Vorgänger Bosch C3 ab: den LiFePO4-Lademodus, den Regenerationsmodus und das modernisierte Design mit Zweifarbgehäuse. Die Bezeichnung „Li“ im Namen signalisiert dabei die Lithium-Kompatibilität.
Das Gerät wird mit einer umfangreichen Ausstattung geliefert: Hakenhalterung zur Wandmontage, Netzkabel, Ladekabel mit abnehmbaren Ringösen und Krokodilklemmen, Bedienungsanleitung und Tragetasche. Die abnehmbaren Ringösen sind besonders praktisch für Fahrzeuge, die über längere Zeit stehen – etwa Motorräder, Oldtimer oder Saisonfahrzeuge. Die Ösen werden einmalig an der Batterie befestigt und verbleiben dort. Zum Laden steckt man einfach den Stecker an.
Ringösen bei Saisonfahrzeugen: Befestigen Sie die mitgelieferten Ringösen an den Batteriepolen Ihres Motorrads oder Oldtimers. Über den Winter brauchen Sie nur noch den Stecker des C40-Li anschließen – kein Hantieren mit Klemmen an schwer zugänglichen Batteriepolen mehr. Achten Sie darauf, die Sicherung (10 A) im Kabelstrang nicht zu entfernen.
Technische Daten Bosch C40-Li
Alle Angaben stammen aus der offiziellen Bosch Bedienungsanleitung (Artikelnummer 0189921040). Falls Sie das Gerät kaufen möchten, finden Sie es hier: Bosch C40-Li auf Amazon prüfen*.
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Eingangsspannung | 230 VAC / 50 Hz |
| Eingangsleistung | 90 Watt |
| Nenneingangsstrom | max. 0,8 A (RMS) |
| Nennausgangsspannung | DC 6 V / 12 V |
| Ladespannungen | 7,2 V / 14,2 V / 14,4 V / 14,7 V / 16,5 V (± 0,25–0,5 V) |
| Ladestrom | 5 A (±10 %), 1 A (±10 %), 1,5 A (±0,3 A), 0,5 A (±0,4 A) · Nennausgangsstrom: 1 A & 5 A |
| Rückentladestrom | weniger als 5 mA (ohne Netzeingang) |
| Batteriekapazität (6 V) | 1,2–14 Ah |
| Batteriekapazität (12 V) | 1,2–120 Ah (auch ab 2 Ah laut Bosch-Hinweis) |
| Batterietypen | 12 V LiFePO4, 6 V & 12 V Blei-Säure (WET, EFB, GEL, AGM, VRLA) |
| Lademodi | 7 Modi (inkl. LiFePO4, Winter/AGM, Regeneration, 6V) |
| Schutzklasse | IP65 – staubdicht, strahlwassergeschützt |
| Schutzfunktionen | Verpolungsschutz, Kurzschlussschutz, Überhitzungsschutz, Funkenfreiheit |
| Memory-Funktion | Ja – speichert letzten Modus bei Stromausfall |
| Interne Sicherung | 3,15 A |
| Externe Sicherung | 10 A (im Ladekabel) |
| Geräuschpegel | < 50 dB(A) |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis +40 °C |
| Abmessungen | ca. 117 × 74 × 48 mm (Händlerangabe) |
| Gewicht | ca. 0,68 kg (Händlerangabe) |
| Lieferumfang | Ladegerät, Hakenhalterung, Netzkabel, Ladekabel mit Ösen & Klemmen, Anleitung, Tragetasche |
| Üblicher Preis | ca. 65–80 € · Aktuellen Preis prüfen* |
Warum LiFePO4 einen eigenen Lademodus braucht
LiFePO4-Batterien (Lithium-Eisenphosphat) haben eine andere Zellchemie als Blei-Säure-Batterien. Die Ladeschlussspannung einer 12-V-LiFePO4-Batterie liegt bei ca. 14,2–14,6 V, während eine Blei-Säure-Batterie mit 14,4–14,7 V geladen wird. Entscheidend ist: LiFePO4-Zellen vertragen keine Erhaltungsladung mit Float-Spannung, wie sie bei Blei-Säure üblich ist. Das BMS (Battery Management System) der Lithium-Batterie erkennt Vollladung und schaltet ab.
Das Bosch C40-Li nutzt im LiFePO4-Modus (Modus 3) eine Ladespannung von 14,2 V und stoppt den Ladevorgang nach Erreichen der Vollladung vollständig. Würde man eine LiFePO4-Batterie im normalen 12-V-Modus laden, könnte die höhere Ladespannung von 14,4 V das BMS beschädigen. Deshalb: Bei LiFePO4 immer Modus 3 verwenden.
Die 7 Lademodi des Bosch C40-Li im Detail
Das Bosch C40-Li* wird über eine einzige Taste (Mode-Taste) bedient. Durch wiederholtes Drücken wechselt man zwischen den 7 Modi. Der integrierte Mikroprozessor regelt den Ladevorgang vollautomatisch – es müssen keine Spannung oder Ströme manuell eingestellt werden.
Modus 1: 12 V Auto-Modus (14,4 V / 5 A)
Der Standardmodus für das Laden von 12-V-PKW-Batterien. Geeignet für Batterien ab 14 Ah Kapazität. Der Ladestrom beträgt maximal 5 A, die Ladespannung 14,4 V. Dieser Modus eignet sich für die gängigen Starterbatterien (Nassbatterien, EFB, Ca/Ca) und die meisten Gel-Batterien.
| Ladespannung | 14,4 V |
| Ladestrom | max. 5 A |
| Batteriekapazität | ab 14 Ah |
| Batterietypen | 12 V WET, EFB, GEL, Ca/Ca |
Modus 2: 12 V Motorrad-Modus (14,2 V / 1 A)
Für kleine 12-V-Batterien bis 14 Ah, wie sie bei Motorrädern, Rollern und Quads üblich sind. Der reduzierte Ladestrom von 1 A schützt die kleinen Batterien vor Überlastung.
| Ladespannung | 14,2 V |
| Ladestrom | max. 1 A |
| Batteriekapazität | bis 14 Ah |
| Batterietypen | 12 V WET, EFB, GEL |
Modus 3: 12 V LiFePO4-Modus (14,2 V / 5 A)
Der dedizierte Modus für 12-V-Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Hierauf wird eine angepasste Ladespannung von 14,2 V verwendet, die den Spezifikationen der meisten LiFePO4-Batterien entspricht. Der Modus unterstützt Batterien ab 1,4 Ah.
Laden Sie im LiFePO4-Modus ausschließlich 12-V-LiFePO4-Batterien. Herkömmliche Blei-Säure-Batterien dürfen in diesem Modus nicht geladen werden. Umgekehrt gilt: LiFePO4-Batterien niemals in einem der Blei-Säure-Modi laden – die höhere Ladespannung kann das BMS der Lithium-Batterie beschädigen.
Modus 4: 12 V Winter-/AGM-Modus (14,7 V / 5 A)
Dieser Modus nutzt eine erhöhte Ladespannung von 14,7 V und ist für zwei Szenarien vorgesehen: Erstens für AGM-Batterien, die eine höhere Spannung benötigen. Zweitens für das Laden bei niedrigen Temperaturen (0–4 °C), bei denen eine höhere Spannung den Innenwiderstand der Batterie kompensiert.
Warum AGM-Batterien höhere Ladespannung brauchen
AGM steht für Absorbent Glass Mat. Bei diesem Batterietyp ist der Elektrolyt in Glasfasermatten gebunden – es gibt keine freie Flüssigkeit. Dadurch sind AGM-Batterien auslaufsicher und wartungsfrei. Die Kehrseite: Der Innenwiderstand ist etwas höher als bei Nassbatterien. Deshalb benötigen AGM-Batterien eine Ladespannung von 14,7–14,8 V, um vollständig geladen zu werden. Wird eine AGM-Batterie dauerhaft mit nur 14,4 V geladen, erreicht sie nie 100 % Kapazität und sulfatiert langfristig. Deshalb: Bei AGM-Batterien immer Modus 4 wählen.
Modus 5: 12 V Regenerationsmodus (16,5 V / 0,5 A)
Der Regenerationsmodus sendet kontrollierte Impulse mit bis zu 16,5 V an die Batterie, um sulfatierte Bleiplatten schrittweise wieder funktionsfähig zu machen. Der Ladestrom variiert dabei zwischen 0,5 A und 1,5 A. Dieser Modus aktiviert sich nicht automatisch – er muss bewusst über die Mode-Taste gewählt werden.
Der Regenerationsmodus ist nicht für AGM-, Gel- oder LiFePO4-Batterien geeignet. Nur für Nassbatterien (WET, EFB) verwenden. Die erhöhte Spannung von 16,5 V kann in geschlossenen Batterien zu Gasbildung führen. Bei AGM-Batterien kann dies zu irreversiblen Schäden führen. Sorgen Sie während der Regeneration für ausreichende Belüftung.
Modus 6: 6 V Motorrad-Modus (7,2 V / 1 A)
Für 6-V-Blei-Säure-Batterien von 1,2 bis 14 Ah. Dieser Modus richtet sich an Oldtimer-Besitzer und Fahrer historischer Motorräder, die noch mit einer 6-V-Bordspannung arbeiten. Der Ladestrom ist auf 1 A begrenzt.
Oldtimer-Tipp: Viele klassische Fahrzeuge bis Baujahr ~1960 verwenden 6-V-Systeme. Wenn Sie eine 6-V-Batterie laden müssen, haben Sie mit dem C40-Li eines der wenigen aktuellen Ladegeräte, die diesen Spannungsbereich noch unterstützen. Alternativ: Bosch C7 (Vorgänger, 6V/12V/24V).
Modus 7: 6 V Push-Ladung
Modus 7 ist eine Sonderfunktion für tiefentladene 6-V-Batterien. Hier werden kurze Ladeimpulse gesendet, um die Batterie schrittweise zu reaktivieren. Sobald die Batterie genug Spannung aufgebaut hat, wechselt das Gerät automatisch in den regulären 6-V-Lademodus.
| Modus | Spannung | Strom | Einsatzbereich |
|---|---|---|---|
| 1 – 12 V Auto | 14,4 V | 5 A | PKW-Standardbatterien ab 14 Ah |
| 2 – 12 V Motorrad | 14,2 V | 1 A | Kleine 12 V Batterien bis 14 Ah |
| 3 – 12 V LiFePO4 | 14,2 V | 5 A | Lithium-Eisenphosphat ab 1,4 Ah |
| 4 – Winter/AGM | 14,7 V | 5 A | AGM-Batterien, Laden bei 0–4 °C |
| 5 – Regeneration | 16,5 V | 0,5–1,5 A | Sulfatierte Nassbatterien (WET/EFB) |
| 6 – 6 V Motorrad | 7,2 V | 1 A | 6 V Oldtimer-/Motorradbatterien |
| 7 – 6 V Push | Impulse | variabel | Tiefentladene 6 V Batterien |
Ladekennlinie Bosch C40-Li (schematisch)
Die folgende Grafik zeigt den schematischen Verlauf der Ladekennlinie des Bosch C40-Li im 12-V-Auto-Modus (Modus 1). Die blaue Linie stellt den Spannungsverlauf dar, die orange gestrichelte Linie den Stromverlauf. Das Ladeprofil folgt einem typischen IUoU-Verfahren (Strom-Spannung-Strom) mit abschließender Erhaltungsladung.
Die Ladephasen im Detail
Analyse: Das C40-Li prüft zunächst, ob eine Batterie angeschlossen ist und misst die Ruhespannung. Liegt die Spannung unter einem kritischen Schwellwert, verweigert das Gerät die Ladung und zeigt einen Fehler an.
Soft-Start: Mit geringem Ladestrom wird die Batterie vorsichtig auf den Hauptladevorgang vorbereitet. Diese Phase ist bei stark entladenen Batterien besonders wichtig, da ein sofortiger Volllastbetrieb die Platten beschädigen kann.
Bulk (Hauptladung): In dieser Phase fließt der maximale Ladestrom von 5 A. Die Batterie wird auf ca. 80 % ihrer Kapazität aufgeladen. Die Spannung steigt dabei kontinuierlich an.
Absorption: Sobald die Ladespannung (z. B. 14,4 V) erreicht ist, wird die Spannung konstant gehalten und der Strom sinkt. Die Batterie lädt von 80 % auf 100 %.
Float/Pulse (Erhaltung): Nach Vollladung wechselt das C40-Li in den Erhaltungsmodus. Sinkt die Spannung unter einen Schwellwert, wird kurz nachgeladen. So bleibt die Batterie dauerhaft bei 100 % – ohne Überladung.
Geschätzte Ladezeiten Bosch C40-Li
Die folgenden Ladezeiten basieren auf einer Faustregel-Berechnung (Kapazität ÷ Ladestrom × Faktor 1,2 für Ladeverluste) und gelten als grobe Richtwerte für eine leere 12-V-Batterie bis ca. 80 % Ladung:
| Batteriegröße (Ah) | Zeit bis ca. 80 % (5 A) |
|---|---|
| 10 Ah | ca. 2,5 h |
| 20 Ah | ca. 5 h |
| 44 Ah | ca. 11 h |
| 60 Ah | ca. 14–15 h |
| 80 Ah | ca. 19–20 h |
| 120 Ah | ca. 29–30 h |
Die Ladezeiten von der 80-%-Marke bis zur vollständigen 100-%-Ladung dauern aufgrund der Absorptions-Phase nochmals deutlich länger, da der Ladestrom kontinuierlich reduziert wird. Dies ist physikalisch bedingt und keine Schwäche des Ladegeräts. Wer häufig große Batterien ab 80 Ah laden muss, sollte ein leistungsstärkeres Gerät wie das NOCO GENIUS 10 (10 A) oder das CTEK MXS 10 (10 A) in Betracht ziehen.
Bosch C40-Li vs. CTEK MXS 5.0: Der Vergleich
Beide Ladegeräte bewegen sich in derselben Leistungsklasse (5 A, ca. 70–80 €), unterscheiden sich aber in wesentlichen Punkten. Hier der direkte Vergleich:
| Kriterium | Bosch C40-Li | CTEK MXS 5.0 |
|---|---|---|
| Ladestrom | 0,5 / 1 / 1,5 / 5 A | 0,8 / 5 A |
| Batteriespannung | 6 V & 12 V | nur 12 V |
| LiFePO4-Modus | Ja | Nein |
| Kapazitätsbereich | 1,2–120 Ah | 1,2–160 Ah (Erhaltung) |
| Lademodi | 7 Modi | 4 Modi |
| AGM-Modus | Ja (14,7 V) | Ja (14,7 V) |
| RECOND / Regeneration | Ja (16,5 V) | Ja (15,8 V / RECOND) |
| Motorrad-Modus | Ja (1 A) | Ja (0,8 A) |
| Memory-Funktion | Ja | Ja |
| Temperatursensor | Intern | Intern |
| Schutzklasse | IP65 | IP65 |
| Garantie | 2 Jahre | 5 Jahre |
| Zubehör-Ökosystem | Begrenzt (Bosch C-Linie) | Umfangreich (CTEK Connect) |
| Straßenpreis | ca. 65–80 € | ca. 70–80 € |
Meine Einschätzung: Die Wahl zwischen den beiden Geräten hängt von Ihrem Einsatzzweck ab. Wer eine LiFePO4-Batterie laden muss oder 6-V-Oldtimer betreibt, kommt um das Bosch C40-Li* nicht herum – diese Funktionen fehlen dem CTEK MXS 5.0 schlicht. Wer hingegen Wert auf 5 Jahre Garantie, den bewährten RECOND-Desulfatierungsmodus und das große CTEK-Zubehör-Ökosystem (Bumper, Verlängerungskabel, Indicator) legt, greift zum CTEK MXS 5.0. Beide Geräte sind technisch solide – es gibt hier keinen klaren Verlierer.
Welches Ladegerät für welche Batterie? Ich halte mich an den 10-%-Richtwert: Der Ladestrom sollte ca. 10 % der Batteriekapazität betragen. Eine 50-Ah-Batterie lädt man optimal mit 5 A, eine 100-Ah-Batterie mit 10 A. Für Batterien über 80 Ah empfehle ich generell das CTEK MXS 10 oder das NOCO GENIUS 10.
Pro & Contra: Technische Bewertung
✅ Vorteile
- LiFePO4-Modus – einer der wenigen 5-A-Lader mit dediziertem Lithium-Modus
- 6 V & 12 V – ideal für Oldtimer und historische Motorräder
- 7 Lademodi für nahezu alle Batterietypen
- Regenerationsmodus für sulfatierte Batterien
- Memory-Funktion bei Stromausfall
- IP65 – staubdicht und strahlwassergeschützt
- Ein-Knopf-Bedienung – keine komplizierte Einstellung
- Kompakt (117 × 74 × 48 mm) und leicht (680 g)
- Umfangreicher Lieferumfang mit Tragetasche
- Abnehmbare Ringösen für Festinstallation
- Batteriekapazitätsanzeige (25/50/75/100 %)
- Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis (ca. 65–80 €)
❌ Nachteile
- Betriebstemperatur erst ab 0 °C – CTEK MXS 5.0 geht bis −20 °C
- Nur 2 Jahre Garantie – CTEK bietet 5 Jahre
- Kleines Zubehör-Ökosystem im Vergleich zu CTEK
- Kein externer Temperatursensor verfügbar
- Kein Supply-Modus für Batteriewechsel (nur C70/C80-Li)
- 120 Ah Obergrenze für Laden (160 Ah bei CTEK MXS 5.0 für Erhaltung)
- Ladezeiten ab 80 Ah spürbar lang (5 A Limit)
- Kein RECOND-Äquivalent für AGM-Batterien
Für wen eignet sich das Bosch C40-Li?
Ideal für diese Anwendungsfälle
Das Bosch C40-Li* eignet sich besonders, wenn mehrere Batterietypen im Haushalt geladen werden müssen. Typische Szenarien:
- Gemischter Fuhrpark: PKW mit Blei-Säure-Batterie und E-Bike / Motorrad mit LiFePO4 – ein Ladegerät für alles.
- Oldtimer-Besitzer: Historische 6-V-Fahrzeuge (z. B. VW Käfer bis 1967, Citroën 2CV) plus moderner Zweitwagen.
- Saisonfahrzeuge: Motorräder, Cabrios, Wohnmobile – Erhaltungsladung über den Winter mit der Ringösen-Lösung.
- Einsteiger: Die Ein-Knopf-Bedienung macht Fehlbedienungen nahezu unmöglich.
Wenn Sie ausschließlich 12-V-Blei-Säure-Batterien laden und den bewährten RECOND-Modus plus 5 Jahre Garantie bevorzugen, ist das CTEK MXS 5.0 die sichere Wahl. Für Batterien über 80 Ah empfehle ich generell ein 10-A-Ladegerät (CTEK MXS 10 oder NOCO GENIUS 10). Wer 24-V-Systeme laden muss, benötigt das Bosch C70.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Bosch C40-Li
Kann das Bosch C40-Li LiFePO4-Batterien laden?
Ja. Das Bosch C40-Li verfügt über einen dedizierten LiFePO4-Modus (Modus 3) für 12-V-Lithium-Eisenphosphat-Batterien. Die Ladespannung beträgt 14,2 V bei bis zu 5 A Ladestrom. Stellen Sie sicher, dass Sie ausschließlich 12-V-LiFePO4-Batterien in diesem Modus laden – keine herkömmlichen Blei-Säure-Batterien.
Ist das Bosch C40-Li der Nachfolger des Bosch C3?
Ja. Bosch hat mit der neuen C-Linie die bisherigen Modelle C1, C3 und C7 abgelöst. Das C40-Li basiert auf dem C3, bietet aber ein neues Zweifarbdesign, LiFePO4-Support, erweiterte Schutzfunktionen und eine Regenerationsfunktion. Die Bezeichnung „C40″ steht nicht für 40 Ampere, sondern für die Produktposition innerhalb der C-Linie.
Was bedeutet die Memory-Funktion?
Bei einem Stromausfall speichert das C40-Li den zuletzt gewählten Lademodus. Sobald die Stromversorgung wiederhergestellt ist, setzt das Gerät den Ladevorgang im selben Modus automatisch fort. Sie müssen den Modus nicht erneut einstellen. Das ist besonders praktisch bei Erhaltungsladung über mehrere Wochen.
Bosch C40-Li oder CTEK MXS 5.0 – was ist besser?
Das hängt vom Anwendungsfall ab. Das C40-Li bietet LiFePO4-Support und einen 6-V-Modus, die dem MXS 5.0 fehlen. Das MXS 5.0 punktet mit 5 Jahren Garantie (statt 2), dem bewährten RECOND-Modus und einem großen Zubehör-Ökosystem. Für Lithium-Batterien oder Oldtimer wählen Sie das Bosch C40-Li. Für klassische Blei-Säure-Batterien mit Fokus auf Langlebigkeit das CTEK MXS 5.0. Details im Vergleich weiter oben.
Kann das Bosch C40-Li eine 6-V-Oldtimer-Batterie laden?
Ja. Modus 6 (6V Motorrad) lädt 6-V-Blei-Säure-Batterien von 1,2 bis 14 Ah mit 1 A Ladestrom. Zusätzlich gibt es Modus 7 (6V Push), der tiefentladene 6-V-Batterien mit Impulsen reaktivieren kann. Für viele Oldtimer-Besitzer ist dies ein entscheidender Vorteil, da immer weniger moderne Ladegeräte den 6-V-Bereich unterstützen.
Fazit: Für wen lohnt sich das Bosch C40-Li?
Das Bosch C40-Li* ist ein vielseitiges Allround-Ladegerät, das mit seiner Kombination aus LiFePO4-Modus, 6V/12V-Support und 7 Lademodi einen der breitesten Einsatzbereiche in seiner Preisklasse abdeckt. Die Ein-Knopf-Bedienung, der umfangreiche Lieferumfang mit Tragetasche und die Schutzfunktionen (IP65, Verpolungsschutz, Funkenfreiheit) machen es besonders einsteigerfreundlich.
Die Einschränkungen – 2 Jahre Garantie statt 5 (wie beim CTEK MXS 5.0), das begrenzte Zubehör-Ökosystem und die Betriebstemperatur ab 0 °C – sollte man kennen, bevor man kauft. Für den reinen 12-V-Blei-Säure-Einsatz bleibt das CTEK MXS 5.0 mein Allrounder-Tipp mit dem besten Gesamtpaket. Sobald aber LiFePO4 oder 6 V ins Spiel kommen, führt kein Weg am Bosch C40-Li vorbei.
Bewertung: 4,3 von 5 – starke Vielseitigkeit, solide Verarbeitung, Abzug bei Garantie und Temperaturbereich.
* Affiliate-Link – für Sie entstehen keine Mehrkosten. Stand: März 2026.
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Weitere Ladegeräte im Test und Vergleich:
- CTEK MXS 5.0 Test & Erfahrung – Der Allround-Klassiker im Praxistest
- Bosch C3 Praxistest – Der Vorgänger des C40-Li
- NOCO GENIUS 10 EU – 10 A mit Force-Modus für tiefentladene Batterien
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- Autobatterie Ladegerät Vergleich – Alle getesteten Geräte
- Erhaltungsladung erklärt – Was ist das und wann ist sie sinnvoll?
- Ladezeiten-Übersicht – Alle Ladezeiten nach Kapazität und Ladestrom
