Auto Leasing – Ist Leasing eine Alternative zum Kaufen, Finanzieren oder Mieten eines Autos?

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Auto Leasing

Das Leasing ist neben dem Kauf und der Miete eines Autos eine sehr gute Möglichkeit einen selbst konfigurierten Neuwagen zu fahren. Auch die Anzahl an Elektroauto Leasing Angebote steigt weiter an, denn Fahrzeughersteller sind durchaus daran interessiert, möglichst viele Elektrofahrzeuge auf den Markt zu bringen. Gerade das Leasen von Elektroautos ist eine interessante Alternative, da sich im Bereich der Elektromobilität die Batterie- und Ladetechnik rasant weiterentwickelt und durchaus die Gefahr besteht, dass ein gekauftes Fahrzeug in wenigen Jahren technisch komplett überholt ist und der Wertverlust des Fahrzeugs dadurch überproportional steigt. Doch Vorsicht, oftmals sind günstige Leasingraten alles andere als Schnäppchen.

Was versteht man unter Leasing?

Der Begriff Leasing kommt aus dem englischen „to lease“ und bedeutet “mieten”. Oft wird ein Leasingvertrag als eine Art Finanzierung gesehen, vielmehr ist es jedoch eine Nutzungsüberlassung eines Objekts. Betrachtet man das Leasen am Beispiel vom Autoleasing, so übernimmt der Leasinggeber die Beschaffung und Finanzierung des Fahrzeugs und stellt dieses dem Leasingnehmer zur Verfügung. Als Leasingnehmer werden hier Privatpersonen oder Unternehmen gesehen. Der Leasinggeber bestimmt die Rahmenbedingungen und erstellt ein entsprechendes Leasing Angebot. Der Leasingnehmer bekommt nach dem Unterschreiben des Nutzungsüberlassungsvertrags das Fahrzeug übergeben und verpflichtet sich im Gegenzug, für die festgelegte Leasingzeit die Leasingraten zu begleichen.

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Auto Leasing Vorteile

Auto Leasing Nachteile

 

Wie funktioniert Leasing? Kurz zusammengefasst

Der Leasingunternehmer kauft ein Fahrzeug vom Hersteller und verleiht dies mit bestimmten Konditionen an den Leasingnehmer, dem Endkunden.

Unterschiedliche Formen des Auto Leasings

Der Begriff „Leasing“ wird in unterschiedlichsten Vertragsformen eingesetzt. Wenn es um das Thema Auto Leasing geht, trifft man in den häufigsten Fällen auf das „Kilometerleasing“ oder „Restwertleasing“. Prüfen Sie vor dem Abschließen eines Leasingvertrags unbedingt, welche Leasingform für Sie persönlich in Frage kommt.

Restwertleasing

Bei einem Restwertleasing-Vertrag wird zu Beginn bei Vertragsabschluss der Restwert des Fahrzeugs geschätzt. Hierbei handelt es sich um den voraussichtlichen Wert des Fahrzeugs nach Ende der Leasinglaufzeit. Die Differenz zwischen Neuwagenpreis und dem festgesetzten Restwert wird als Grundlage für die monatliche Rate herangezogen. Ein hoher Restwert führt somit zu niedrigeren Monatsraten. Doch gerade in den ersten zwei Jahren verliert ein Neuwagen massiv an Wert. Der Leasingnehmer nimmt nicht nur diese Kosten auf sich, sondern ist zudem noch für das Sicherstellen des festgelegten Restwerts verantwortlich. So verpflichtet sich der Leasingnehmer (Kunde) dafür zu sorgen, dass das Fahrzeug nach der Leasingzeit den festgelegten Restwert aufweist. Sollte das nicht der Fall sein und das Fahrzeug ist weniger Wert, muss der Leasingnehmer dafür aufkommen. Bei Abschluss eines Restwert-Leasingvertrags ist deshalb darauf zu achten, dass ein realistischer Restwert vereinbart wird. Zu berücksichtigen ist auch, dass neben der berechneten Leasingrate Verwaltungskosten, sowie oft angesetzte Anzahlungen nicht vergessen werden.

 

Kilometerleasing

Im Gegensatz zum Restwertleasing wird das Kilometerleasing Angebot abhängig von der erwartenden Kilometerlaufleistung erstellt. Der Leasingnehmer muss somit zu Beginn bei Vertragsabschluss wissen, wie viel Kilometer während des Leasingzeitraums gefahren werden. Wie hoch die Kosten pro Kilometer veranschlagt werden, ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich. Die Berechnung ist vom Listenpreis des Fahrzeugs und der zu erwartenden Kilometerleistung während der gesamten Fahrzeuglebensdauer abhängig. So kostet ein Fahrzeug mit einem Neupreis von 60.000 Euro und einer geschätzten Laufleistung von 200.000 Kilometern ca. 30 Cent / Kilometer. Ein Leasingvertrag über 3 Jahre mit angesetzten 10.000 Kilometern / Jahr kostet somit mindestens 9.000 Euro. Das entspricht einer Monatsrate von 250 €. Auf den berechneten Wert müssen zusätzliche Gebühren des Leasingunternehmens berücksichtigt werden.

Leasingkosten berechnen – Berechnungsbeispiel Kilometerleasing

(Listenpreis / geschätzte Gesamtlaufleistung)*Leasinglaufzeit in Jahre * festgelegte Kilometerlaufleistung während des Leasingzeitraums + Gebühren des Leasingunternehmens + Puffer für mögliche Schäden bei der Rückgabe = Gesamtkosten + Gebühren + Puffer

Leasing Rückgabe Schäden

Schäden beim Leasingfahrzeug lassen sich über die gesamte Leasinglaufzeit oft nicht vermeiden. Auch wenn es Fremdverschulden war, muss man bei der Rückgabe des Leasingfahrzeugs für die Schäden und den dadurch entstehenden Wertverlust aufkommen. Steinschläge, Parkrempler, kleinere Kratzer und Abnutzungen können bei der Rückgabe des Leasingfahrzeugs zu weiteren Kosten führen. Wer vorab prüfen möchte ob sich das PKW Leasen lohnt, der sollte die tatsächlichen Leasingkosten berechnen und bei der Gesamtkostenbetrachtung die Mehrkosten bei der Rückgabe des Fahrzeugs berücksichtigen.

Kilometerleasing oder Restwertleasing?

Welches ist nun das beste und billigste Leasingangebot? Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich Privatleasing in den meisten Fällen nicht lohnt. Bevor man sich als Privatperson für einen Leasingvertrag entscheidet, sollte man genaustens prüfen, ob evtl. auch eine Finanzierung in Frage kommen würde. Im direkten Vergleich zwischen Auto Leasing und einer Auto Finanzierung, überwiegen bei der Finanzierung meist die Vorteile. Entscheidet man sich doch für ein Leasingauto, dann sollte man sich als Privatperson das Kilometerleasing entscheiden. Das Auto Leasing hat vor allem für Gewerbetreibende Vorteile, die man als Privatperson leider nicht nutzen kann. Das gewerbliche Auto Leasing hat vor allem steuerliche Vorteile. Alle Vorteile des Firmenleasings.

Die Vorteile von Kilometerleasing gegenüber Restwertleasing